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Glorfindel

Anmeldedatum: 28.06.2008 Beiträge: 480 Wohnort: Wien
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Verfasst am: So Jun 29 2008 21:15 Titel: au in mehrsilbigen Wörtern |
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Mae govannen!
Ich bin neu hier und bin eigentlich der Lesertyp, der weniger schreibt.
Aber ich hätte eine Frage:
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Sindarin keinen Doppellaut -au- in einem mehrsilbigen Wort haben kann. Stimmt das?
Müsste dann nautha- mit -o- konjugieren?
zB.: nothon, nothach ... etc.
Suil, Miracle |
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Avorninnas

Anmeldedatum: 12.03.2007 Beiträge: 1383
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Verfasst am: So Jun 29 2008 22:41 Titel: |
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Erst mal, willkommen hier, Miracle
| Miracle hat geschrieben: |
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Sindarin keinen Doppellaut -au- in einem mehrsilbigen Wort haben kann. Stimmt das?
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So pauschal kann man das nicht sagen.
Au verändert sich meist - aber nicht in allen Fällen - bei Mehrsilbigkeit des Wortes zu o:
glaur - findel => Glorfindel
gaur - hoth => gaurhoth.
In diesem Fall hängt eine Umwandlung soweit wir das sagen können, oft davon ab, ob die Silbe im Wort betont wird oder nicht, wie sich das Wort ansonsten zusammensetzt und ist auch abhängig vom jeweiligen Bestandteil. So scheinen sich thaur, faug, baug, taur ( =Wald) , draug - nicht zu verändern, naug, raug, taur (= König), glaur, paur, naur, aur, caun etc. hingegen schon - es ist schwierig, hier ganz konkrete Aussagen zu machen.
Im Fall von nautha- ist bereits die Grundform als mehrsilbig attestiert.(ETY:378). Es gibt keinen ersichtlichen Grund, weshalb dann bei der Bildung der Personenformen eine Lautverlagerung einsetzen sollte. |
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Glorfindel

Anmeldedatum: 28.06.2008 Beiträge: 480 Wohnort: Wien
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Verfasst am: So Jun 29 2008 22:53 Titel: |
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Hannon le an nangweth (bitte korrigieren xD)
Ich bin dumm...ich habe gar nicht daran gedacht, dass nautha schon 2-silbig ist.
Und danke auch für die Erklärung.
Suil, Miracle |
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Avorninnas

Anmeldedatum: 12.03.2007 Beiträge: 1383
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Verfasst am: So Jun 29 2008 23:11 Titel: |
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Dangweth ist ein sogenannter "Special Case" - ein Wort, dessen ursprüngliche Wurzel mit einem Nasal begann: NDAN-
Durch die nasale Mutation, die von der Präposition an beim nachfolgenden Wort ausgelöst wird, kommt der wieder zum Vorschein und das Wort verändert sich im vorliegenden Fall
zu: an ndangweth..
Und dumm war dein Gedanke eigentlich nicht. Es gibt merkwürdigere Phänomene bei Tolkien.
Zuletzt bearbeitet von Avorninnas am So Jun 29 2008 23:12, insgesamt einmal bearbeitet |
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Glorfindel

Anmeldedatum: 28.06.2008 Beiträge: 480 Wohnort: Wien
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Verfasst am: So Jun 29 2008 23:12 Titel: |
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Ok, super danke!
Das werde ich mir gleich aufschreiben. |
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Avorninnas

Anmeldedatum: 12.03.2007 Beiträge: 1383
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Verfasst am: So Jun 29 2008 23:23 Titel: |
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Kein Problem.
Zu deinem Satz vorhin sollte man vielleicht noch anmerken, dass wir - was die Position des Pronomens le betrifft, mehrere Stellen bei Tolkien attestiert haben, in denen es im Dativ dem Verb vorausgeht. Möglicherweise sollte man sich daran orientieren. Allerdings mag das in den speziellen Beispielen auch abhängig vom stets lied- oder gedichtartigen Charakter der Zeilen sein. Definitive Aussagen könne wir auch hier kaum machen.
Irgendein Mod möge bitte so nett sein und den Thread bei Gelegenheit in die Grammatikrubrik umlagern...  |
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Glorfindel

Anmeldedatum: 28.06.2008 Beiträge: 480 Wohnort: Wien
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Verfasst am: So Jun 29 2008 23:27 Titel: |
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Hmm..
Ich habe leider noch nicht wirklich etwas gelesen, ich bin noch bei der Grammatik.
Pedin Edhellen ist echt gut und verständlich *Thorsten zuwinkt*, auch wenn sich im 2. Teil einige Rechtschreibfehler eingeschlichen haben.
Werde ich aber zu meinen Notizen hinzufügen. Also nochmal richtig:
Le hannon an ndangweth! |
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Avorninnas

Anmeldedatum: 12.03.2007 Beiträge: 1383
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Verfasst am: So Jun 29 2008 23:39 Titel: |
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Was mir jetzt erst auffällt: Es scheint so, als ob du noch mit der "alten", d.h deutschen Version 2.0 von "Pedin Edhellen" lernst, wie man an den Personenformen aus deinem ersten Post erkennen kann.
Thorsten hat seit dem Erscheinen der letzten Ausgabe von Parma Eldalamberon eine neue, englische Ausgabe erarbeitet, in der die neu veröffentlichten Ergebnisse berücksichtigt sind Gerade, was die Verbenkonjugation und die Pronomen angeht, haben sich da mit den angesprochenen Veröffentlichungen doch gewaltige Veränderungen ergeben.
Um dir späteren Lernfrust zu ersparen: lade dir auf Parma Tyelpelassiva die neue Version 3.0 herunter und lerne am besten mit der. Du ärgerst dich sonst womöglich. |
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Glorfindel

Anmeldedatum: 28.06.2008 Beiträge: 480 Wohnort: Wien
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Verfasst am: So Jun 29 2008 23:50 Titel: |
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Du hast Recht, ich lerne mit der deutschen Version (2.0)
Ich schulde deinen scharfen Augen 1000 Jahre Dank!
Schade nur, dass ich schon bei Lektion 18 bin
Ich hoffe die englische Sprache wird meine Lernleistung nicht beeinflussen, nicht dass ich kein Englisch verstehe, aber ist halt eine kleine Befürchtung von mir.
...und ich habe schon einen Unterschied im 1. Dialog bemerkt.
(Im adan. Ce elleth? ---> Im adan. Ech elleth?)
Aber ich freue mich, dass mehr über die Sprache(n) in Erfahrung gebracht wird.
Übrigens fällt mir gerade ein, dass Aragorn in LotR 2(?) zu Legolas sagt: Hannon le.
Le hannon. Ech vaecheneb.
Zuletzt bearbeitet von Glorfindel am Mo Jun 30 2008 4:19, insgesamt einmal bearbeitet |
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Avorninnas

Anmeldedatum: 12.03.2007 Beiträge: 1383
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Verfasst am: Mo Jun 30 2008 0:01 Titel: |
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| Miracle hat geschrieben: | .
Übrigens fällt mir gerade ein, dass Aragorn in LotR 2(?) zu Legolas sagt: Hannon le. |
*Breitgrins* Nur im Film, mein lieber Watson, nur im Film... Nicht in den Büchern. Und zu den Dialogen von David sage ich jetzt nichts. Das Thema hatten wir einfach schon mehrfach in aller epischen Breite.
Wenn du dir mit dem Englisch nicht sicher bist, lege einfach beide Versionen nebeneinander und vergleiche. Alles hat sich längst nicht verändert. Und das, was neu ist, wirst du schon verstehen. Thorsten drückt sich recht verständlich aus.Wenn es aber trotzdem Verständnisprobleme geben solte, kannst du jederzeit hier nachfragen.
Auch da fehlen uns genaue Informationen, aber wir vermuten, dass prädikative Adjektive eigentlich nicht leniert werden müssen, da zwischen Subjekt und Adjektiv ja im Grunde das Hilfsverb zu ergänzen ist. Da es selbst aber durch Abwesenheit glänzt, kann es selbsttätig ebenfalls keine Lenition auslösen.
So und jetzt gehe ich schlafen. Gute Nacht! Mögen die Sterne über deinem Schreibtisch scheinen...  |
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Glorfindel

Anmeldedatum: 28.06.2008 Beiträge: 480 Wohnort: Wien
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Verfasst am: Mo Jun 30 2008 0:06 Titel: |
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Das mit dem Film dachte ich mir schon, ich muss die Bücher wohl noch einmal lesen.
Ich hab das neue Dokument überflogen, sieht nicht so aus, als wäre das Englisch zu kompliziert für mich.
Eigentlich wollte ich so etwas schreiben wie "fuin dinen" oder "daw vaer", aber ich hab bis jetzt in jedem Satz einen Fehler gemacht und bin total verunsichert...
Wünsche dir jedenfalls eine erholsame Nacht. Ich habe noch etwas zu tun....  |
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Avorninnas

Anmeldedatum: 12.03.2007 Beiträge: 1383
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Verfasst am: Mo Jun 30 2008 0:10 Titel: |
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| Miracle hat geschrieben: | . aber ich hab bis jetzt in jedem Satz einen Fehler gemacht und bin total verunsichert...
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*lach* Keine Panik. Du wirst feststellen, dass das für Sindarin der normale Aggregatszustand ist - eigentlich bei uns allen und fast immer. Rede dich im Zweifelsfall einfach auf die unsichere Quellenlage hinaus, meistens klappt das ganz gut.
Gut´ Nacht. *wink* |
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