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Beriadanwen



Anmeldedatum: 14.05.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Fr Mai 14 2010 16:54    Titel: Nachname - Bedeutung Waldwolf Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich war früher schon mal in einem Sindarinforum angemeldet,
ich weiß nicht ob es dieses war, gefunden habe ich mich nicht
mehr, jedenfalls trage ich seitdem meinen Nick Beriadanwen,
eine Übersetzung meines Vornamens ins Sindarin.

Nun hätte ich gerne auch endlich mal einen Nachnamen
dazu, bisher war das nicht ganz möglich, denn ich weiß
leider beim besten Willen nicht was mein Nachname
bedeuten könnte.

Da ich aber bald heirate, tun sich neue Möglichkeiten auf,
denn eine mögliche Bedeutung des Nachnamens meines
Zukünftigen wäre Wald-Wolf (das sagte er zumindest und
er kennt sich ein wenig mit Sprachen und wie sie sich im
Laufe der Zeit verändert haben aus).
Das freut mich natürlich speziell, denn ich liebe Wälder und
Wölfe Smile

Ich habe die Wörter eryn für Wald und draug gefunden.
Vom Klang her finde ich sie beide schön, meine Frage ist
eigentlich auch kurz und knapp, kann ich die beiden Worte
einfach zusammenfügen, oder würde sich da irgendwas
ändern durch Mutation oder Lenition (Eryndhraug?) ? Und bekommen
Nachnamen auch eine - in meinem Fall - weibliche Endung?

Ich habe zwar mal angefangen mich einzulesen, aber das
ist nun leider schon ewig her, und weit kam ich da auch nicht,
da mir die Zeit einfach fehlte.
Daher wäre ich sehr froh, wenn mir jemand von euch bei
dieser kleinen Übersetzung helfen könnte.

Ich bedanke mich schon im Voraus und hoffe ich
habe hier alles soweit richtig gemacht.

Liebe Grüße,
Beria


Zuletzt bearbeitet von Beriadanwen am Mo Mai 24 2010 19:58, insgesamt einmal bearbeitet
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Beriadanwen



Anmeldedatum: 14.05.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Di Mai 18 2010 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ist hier überhaupt noch jemand unterwegs?
Kann mir denn niemand weiterhelfen mit
den zwei Wörtchen *liebguck*

*lembas auf den tisch stell*
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Beriadanwen



Anmeldedatum: 14.05.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Mo Mai 24 2010 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Sind denn die Elben ausgestorben? Sad
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Eirien
Moderator


Anmeldedatum: 15.03.2007
Beiträge: 1937

BeitragVerfasst am: Mo Mai 24 2010 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ausgestorben sicher nicht, aber vermutlich gerade in den Pfingstferien.

>Eryndhraug
würde es wahrscheinlich eher nicht; ich würde mal vermuten, dass auf n folgendes d entweder unverändert bleibt (wie in condir), dann hätten wir *eryndraug, oder dass Nasalmutation ausgelöst wird, dann kriegten wir über **eryn(n)raug vermutlich *erydhraug.

Eine weibliche Endung würde ich einem Familiennamen nicht anhängen, macht man im Deutschen ja auch nicht (mehr).
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Beriadanwen



Anmeldedatum: 14.05.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Mi Mai 26 2010 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Juhu, doch noch jemand da *freu*

Also ich hab das dh aufgrund dieser
Aussage bezüglich Lenition angedacht:
Zitat:
Das zweite Wort in einem zusammengesetzten Ausdruck wird oft weich mutiert.

Zitat:
b- und d- werden zu Reibelauten v- und dh-:


Aber Nasalmutation macht auch Sinn...
für mich zumindest nicht weniger als
alle anderen *g*

Aber da sieht man mal wieder, ich
bin halt kein Profi und blick bei so
vielen Möglichkeiten kaum durch...
Schriftbildlich hätte es mir auch am
besten gefallen Very Happy

Danke auf jeden Fall, vielleicht hat
ja noch jemand Vorschläge dazu.
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Roman
Admin


Anmeldedatum: 13.03.2007
Beiträge: 1585

BeitragVerfasst am: Mi Mai 26 2010 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
oder dass Nasalmutation ausgelöst wird, dann kriegten wir über **eryn(n)raug vermutlich *erydhraug.

Nasalmutation lässt dr- anscheinend ungeändert, Tawar-in-Drúedain ist attestiert.
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Beriadanwen



Anmeldedatum: 14.05.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Do Mai 27 2010 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, und woraus ergibt sich, ob weiche
oder Nasalmutation? Für mich klingt
beides gleich logisch, kann mir das jemand
verständlich erklären?

Aber scheint darauf hinauszulaufen, dass
es bei Eryndraug bleibt...dann versuch ich
mich schon mal an den Anblick zu gewöhnen *g*

Danke euch.
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Aerlinn



Anmeldedatum: 14.09.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Mo Sep 19 2011 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du einen großen wald meinst, so gäbe es noch die Möglichkeit von Taur und garaf. Die Vebindung könnte man kürzen, doch ich bin mir nicht sicher, wie wärs mit Taugaraf? Ich selbst hab eine ähnliche Kombination für Waldgeist benutzt, Taurofaer, das wäre evtl. auch was für dich! Gruß, Aerlinn!
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Avorninnas



Anmeldedatum: 12.03.2007
Beiträge: 1383

BeitragVerfasst am: Mo Sep 19 2011 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

@ Aerlinn
Naja, man kann das -r bei so einer Zusammensetzung nicht so einfach nach Gusto streichen. Nebenbei bemerkt, gehört garaf zu den Special Cases auf ñg-. Das bedeutet, bei einer Kombination mit durch das -r ausgelösten Liquidmutation bliebe das g- tatsächlich erhalten, wie etwa in morgul, während bei einem "normalen" Wort, das auf g- beginnt, nach dem Liquid selbiges einfach wegfallen würde.
Genauso kann man nicht so einfach Buchstaben einfügen und dein **Taurofaer wäre in Sindarin wohl eher recht unwahrscheinlich. Das o passt nicht hinein. Bei einem Wort wie Tauron stammt es von einer eigenen männlichen Endung -(r)on. Das funktioniert aber bei deiner Zusammensetzung nicht. Wo sollte es herkommen?

@ Beriadanwen
Es läßt sich keine so einfache Regel aufstellen, wann bei Wortzusammensetzungen welche Mutation auftritt. Tolkien ist da sehr kreativ. Wir können uns zumeist nur an analogen Beispielen orientieren und oft gibt es sogar beim Professor mehrere Varianten zur selben Buchstabenkombination. In den meisten Fällen hilft nur, nach Beispielen zu suchen. Ansonsten muss man sich für eine plausible Variante entscheiden und sich an die Mutationsregeln halten.

Wenn es übrigens kein besonders ausgedehnter Wald sein muss, hätten wir auch noch eventuell glad (UT:452) 'Wald, Gehölz' anzubieten. Das würde sich hier als Kombinationspartner geradezu anbieten. Dann kämen wir auf *gladraug. Klingt wesentlich besser, finde ich. Wink
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