Telerin in Tengwar
Posted: Thu Nov 29 2007 21:21
Ich habe mir gerade nochmal unabhängig von meinen älteren Überlegungen Gedanken zu einer sinnvollen Tengwar-Schreibweise für Telerin gemacht und wollte euch gern kurz meine Ergebnisse präsentieren und eure Meinungen hören.
Zunächst einmal erscheint es natürlich sinnvoll, möglich nahe an der ursprünglichen Belegung des Quenya zu bleiben, somit Tinkotéma für Dentale, Parmatéma für Labiale und Kalmatéma für Velare.
Die Belegung für stimmlose Stopps (Tinkotyellë) und Spiranten (Þúletyellë) sowie stimmhafte Nasale (Númentyellë)erscheint ebenfalls sinnvoll, wobei harma für jedes h stehen könnte (oder aber nur für h < kh-, mit halla für ursprüngliches h) und ñoldo wohl ungenutzt bliebe, weil einfaches ñ wohl nicht vorkommt.
Im Gegensatz zum Quenya aber tauchen die stimmhaften Stopps auch nicht-nasaliert auf, sodass wie im Sindarin Andotyellë hierfür genutzt werden sollte. Nasalierte stimmhafte Stopps könnten ausgeschrieben werden, oder man mag spekulieren, ob die Nasalierung mittels Tilde vielleicht hier ihren Ursprung hat.
Ferner tauchen stimmhafte Spiranten somit garnicht auf, sodass weder Óretyellë (wie im Quenya) nocht Antotyellë (wie im Sindarin) hierfür herhalten müssen. Erstgenannte sollte wohl für r, v [w] benutzt werden, während letztere wie im Quenya für nasalierte stimmlose Stopps benutzt werden könnte, oder aber vielleicht s- plus stimmloser Stopps (wie im Quenya-Modus der Etym.). Letzteres erscheint sinnvoller, falls man wirklich Nasalierungs-Tilden für nd, mb, ñg benutzen möchte.
Die einzigen benötigten Zusatzbuchstaben wären also lambë für l, silmë (nuquerna) für s und yanta für y.
Ggf. noch alda für ld, aber dann könnte man auch von arda für rd ausgehen, was widerum die Existenz von rómen voraussetzen würde (welches dann entweder wie im Quenya benutzt werden sollte oder aber zumindest immer am Wortanfang).
Falls sl- und sr- zu hl-, hr- führen sollten (statt unverändert zu bleiben) sollten diese wohl wie im Quenya mit halla umschrieben werden.
Bleibt die Frage der Vokaldarstellung, wo ich zwei Möglichkeiten sehe:
- Entweder Ómatehtar wie im klassischen Quenyamodus oder bei den Sarati. Die Diphthonge sollten hierbei wohl ausgeschrieben werden, wie in intern frühen Quenyaschreibweisen (DTS73), also mit dem ersten Vokal herkömmlich als Tehta auf dem vorigen Konsonanten und dem zweiten Vokal als Vokaltengwa (vala, yanta).
- Oder aber mittels Ómatengwar wie in Quantasarmë und im Sindarin. Hier wäre mein Vorschlag yanta und úrë für i und u zu benutzen, o sollte wohl (wie scheinbar in Quanta Sarmë) mit ossë geschrieben werden (im Sindarin a). Blieben noch e und a, die man beispielsweise darstellen könnte mit dem kurzen Träger und wilya (aus der ansonsten ja praktischerweise garnicht vorhandenen Quessetéma).
In diesem Falle bräuchten wir noch eine Möglichkeit y darzustellen, was vielleicht mittels zweier untergesetzter Punkte am Vokalbuchstaben geschehen könnte (zwei übergesetzte Punkte aber für Diphthonge auf -i?).
Zunächst einmal erscheint es natürlich sinnvoll, möglich nahe an der ursprünglichen Belegung des Quenya zu bleiben, somit Tinkotéma für Dentale, Parmatéma für Labiale und Kalmatéma für Velare.
Die Belegung für stimmlose Stopps (Tinkotyellë) und Spiranten (Þúletyellë) sowie stimmhafte Nasale (Númentyellë)erscheint ebenfalls sinnvoll, wobei harma für jedes h stehen könnte (oder aber nur für h < kh-, mit halla für ursprüngliches h) und ñoldo wohl ungenutzt bliebe, weil einfaches ñ wohl nicht vorkommt.
Im Gegensatz zum Quenya aber tauchen die stimmhaften Stopps auch nicht-nasaliert auf, sodass wie im Sindarin Andotyellë hierfür genutzt werden sollte. Nasalierte stimmhafte Stopps könnten ausgeschrieben werden, oder man mag spekulieren, ob die Nasalierung mittels Tilde vielleicht hier ihren Ursprung hat.
Ferner tauchen stimmhafte Spiranten somit garnicht auf, sodass weder Óretyellë (wie im Quenya) nocht Antotyellë (wie im Sindarin) hierfür herhalten müssen. Erstgenannte sollte wohl für r, v [w] benutzt werden, während letztere wie im Quenya für nasalierte stimmlose Stopps benutzt werden könnte, oder aber vielleicht s- plus stimmloser Stopps (wie im Quenya-Modus der Etym.). Letzteres erscheint sinnvoller, falls man wirklich Nasalierungs-Tilden für nd, mb, ñg benutzen möchte.
Die einzigen benötigten Zusatzbuchstaben wären also lambë für l, silmë (nuquerna) für s und yanta für y.
Ggf. noch alda für ld, aber dann könnte man auch von arda für rd ausgehen, was widerum die Existenz von rómen voraussetzen würde (welches dann entweder wie im Quenya benutzt werden sollte oder aber zumindest immer am Wortanfang).
Falls sl- und sr- zu hl-, hr- führen sollten (statt unverändert zu bleiben) sollten diese wohl wie im Quenya mit halla umschrieben werden.
Bleibt die Frage der Vokaldarstellung, wo ich zwei Möglichkeiten sehe:
- Entweder Ómatehtar wie im klassischen Quenyamodus oder bei den Sarati. Die Diphthonge sollten hierbei wohl ausgeschrieben werden, wie in intern frühen Quenyaschreibweisen (DTS73), also mit dem ersten Vokal herkömmlich als Tehta auf dem vorigen Konsonanten und dem zweiten Vokal als Vokaltengwa (vala, yanta).
- Oder aber mittels Ómatengwar wie in Quantasarmë und im Sindarin. Hier wäre mein Vorschlag yanta und úrë für i und u zu benutzen, o sollte wohl (wie scheinbar in Quanta Sarmë) mit ossë geschrieben werden (im Sindarin a). Blieben noch e und a, die man beispielsweise darstellen könnte mit dem kurzen Träger und wilya (aus der ansonsten ja praktischerweise garnicht vorhandenen Quessetéma).
In diesem Falle bräuchten wir noch eine Möglichkeit y darzustellen, was vielleicht mittels zweier untergesetzter Punkte am Vokalbuchstaben geschehen könnte (zwei übergesetzte Punkte aber für Diphthonge auf -i?).