Sind diese Namen korrekt geschrieben? Peter Andrea Kim-Laura

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TorresTheKid
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Sind diese Namen korrekt geschrieben? Peter Andrea Kim-Laura

Beitrag von TorresTheKid » Mo Dez 12 2011 19:28

http://www9.pic-upload.de/12.12.11/wmzh9gm27e.jpg
LINK ZU DEN NAMEN^^


hey leute,
hab mich jetzt mal im transkribieren von den namen meiner familie versucht!

ich wäre echt froh für jegliche verbesserungen von leuten die nicht so laien sind wie ich ;)

p.s. soll alles für ein tattoo werde

DANKE FÜR ALLE TIPPS! :D

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Amroth Elenion
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Beitrag von Amroth Elenion » Mo Dez 12 2011 20:03

Ob es stimmt ist eine Frage des Modus (Anpassung von Tengwar an andere Sprachen). Je nachdem welchen Modus du benutzen wolltest, gäbe es verschiedene Sachen zu korrigieren.

In Machs Orthografischen Tehtarmodus gäbe es Folgendes zu korrigieren:

Andrea: Der kurze Träger wird weggelassen und das Tehta über das nd-Zeichen gesetzt. Das e-Tehta wird auf einen kurzen Träger gesetzt.

Kim-Laura: Das i-Tehtar muss über das m-Tengwa. Für das au muss man ein Tengwa namens Vala mit einem a-Tehta benutzt werden. Das a sollte auf einen kurzen Träger gesetzt werden.

Kevin: Das e-Tehta muss auf das Zeichen für v.

Peter: Die beiden e-Tehtar sollten um jeweils ein Tengwa nach rechts versetzt werden.





Amroth

TorresTheKid
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Beitrag von TorresTheKid » Mo Dez 12 2011 21:23

http://www.cinga.ch/langmaking/DTM/dtm.html


Ich habe mich damit ein bisschen eingelernt. Werde morgen deine Varianten mir mal klar machen (:(:

Im endeffekt soll es einfach nur richtig sein und erklärlich sein (:

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mach
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Beitrag von mach » Mo Dez 12 2011 21:30

Man kann aber durchaus auch mal die von TorresTheKid verwendete CV-Leserichtung verwenden (erst Konsonant C, dann Vokal V). Ich halte zwar eigentlich die umgekehrte VC-Leserichtung, wie sie Amroth beschrieben hat, der deutschen Sprache für angemessener. Bei Tolkien finden sich jedoch auch Beispiele mit jeweils umgekehrter Reihenfolge (etwa Quenya in VC-Leserichtung). Viel wissen wir darüber nicht.

In der ursprünglichen CV-Leserichtung ist an den Umschriften praktisch nichts auszusetzen. Einzig statt Kevin hast du Kevni geschrieben, aber das ist bestimmt nur ein Versehen (ausserdem ist es wohl ein starkes Indiz dafür, dass du diese Umschriften wirklich selber gemacht hast – Respekt!).

Ein Detail, das man diskutieren könnte, ist der Träger für das E in Andrea. So wie du es geschrieben hast – mit langem Träger – liegt eine phonologische Schreibweise vor. Du hast dich also an die Aussprache /andréa/ gehalten und nicht an die Orthografie Andrea. Man kann beides machen. Im Allgemeinen empfehle ich, nach der Orthografie zu schreiben, weil das einfacher ist, weil ich glaube, dass Tolkien in den für andere Leute bestimmten Tengwartexten ebenfalls mehrheitlich nach der Orthografie geschrieben hat, und weil bei Namen die richtige Orthografie vergleichsweise wichtig ist. Ich würde es also orthografisch so schreiben:

Code: Alles auswählen


Aber, wie gesagt, an deiner phonologischen Schreibweise von Andrea ist nichts auszusetzen.

Was man in einer phonologischen Schreibweise auch noch diskutieren könnte, wäre, ob das V in Kevin nun mit Ampa oder mit Vala geschrieben werden sollte. Das Eintreten für Vala ist halt so ein Steckenpferd von mir, vgl. etwa in Deutsch in Tengwar#18214.

Noch etwas ganz Neues kommt hinzu: Im Lichte der jüngst veröffentlichten neuen Tengwar-Beispiele sieht es mehr und mehr danach aus, als sollten auch bei Tengwar Grossbuchstaben verwendet werden – damit könnte wohl tatsächlich der Fall eintreten, dass ein guter Teil aller bislang gestochenen Tengwar-Tattoos als überholt gelten könnte ...

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Avorninnas
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Beitrag von Avorninnas » Di Dez 13 2011 7:27

mach hat geschrieben:Im Lichte der jüngst veröffentlichten neuen Tengwar-Beispiele sieht es mehr und mehr danach aus, als sollten auch bei Tengwar Grossbuchstaben verwendet werden – damit könnte wohl tatsächlich der Fall eintreten, dass ein guter Teil aller bislang gestochenen Tengwar-Tattoos als überholt gelten könnte ...
Naja, dass man es kann, heißt ja nicht automatisch, dass man es muss. Wir haben ja auch genügend Beispiele für Texte ohne Großbuchstaben, selbst was Namen betrifft. Da würde ich mir keinen Kopf drum machen. "Richtig oder falsch" scheint es hier eher nicht zu geben, denke ich. Eher die Möglichkeit zu wählen.

TorresTheKid
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Beitrag von TorresTheKid » Di Dez 13 2011 9:09

Vielen dank erstmal für die schnellen und hilfreichen Tipps!

Also ich muss mich erstmal für einen Namen entscheiden...ich denke meine Wahl trifft auf Andrea oder Kim-Laura, da diese schriftzüge auch am schönsten aussehen.

Ich freu mich schon nachher zuhause die Sachen neu zu schreiben (:

Also dass mit der großschreibung wusste ich nicht, ich finde das aber nicht so tragisch obs klein oder groß geschrieben ist.

Also ich will nur dass man nicht wie bei manchen hysterikern nur 'sdbejwikabd' liest (;

TorresTheKid
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Beitrag von TorresTheKid » Di Dez 13 2011 16:25

http://www9.pic-upload.de/13.12.11/gifybo6o4wr5.jpg

so hier der link zu den neuen versuchen von andrea und kim-laura mit eurer hilfe :D

ich denke ich hab das in die tat umgesetzt was ihr mir geraten habt oder??!

p.s. das macht süchtig dieses transkribieren :D:D

edit: der modus den ich zuvor nutzte is schon auch richtig genutzt? :D

und welchen hab ich den jetzt benutzt nach euren meinungen.
wobei bei andrea nur der vokalträger entfällt^^

aber kim-laura kann ich mir nich erklären ?!

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Amroth Elenion
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Beitrag von Amroth Elenion » Di Dez 13 2011 18:14

Bei Kim-Laura sollte man am Ende statt des langen Trägers einen kurzen verwenden und bei Andrea solltest du dich entscheiden, welchen Modus du verwendest, denn du hast bei Kim-Laura VC und bei Andrea CV genommen.
Um bei Andrea auf VC zu kommen müsstest du das a-Tehta über das nd-Zeichen setzen und das e-Tehta auf einen kurzen Träger setzen.
Um aber bei Kim-Laura auf CV zu kommen muss man das i-Tehta auf das Quesse setzen und den langen a-Träger als a-Tehta auf das Rómen setzen.
Wie schon gesagt, die Entscheidung liegt bei dir, welche Art du benutzt.
Aber du solltest bei einer Schreibweise bleiben, weil wenn verschiedene Schreibungen auf EINEM Tatoo sind wäre das etwas unpraktisch. :(


Amroth

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Beitrag von TorresTheKid » Mi Dez 14 2011 17:40

http://www9.pic-upload.de/14.12.11/gtll5s77mxms.jpg
FINALE ENTWÜRFE siehe oben

SOOO...jetzt hab ich mal meine VC und CV Schreibweisen transkribiert...

und ist das nun entgültig richtig geschrieben in den verschiedenen Schreibweisen?

mich macht dass Andrea in VC etwas stutzig da dass a-Tehta ins e-Tehta verläuft -.-

am liebsten wäre mir der erste und der letzte Schriftzug...beide sehr schön!

ABer werde wohl nur Kim-Laura in VC nehmen da es einfach am schönsten ist!!!

DANKE SOWEIT!

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mach
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Beitrag von mach » Mi Dez 14 2011 19:00

TorresTheKid hat geschrieben:mich macht dass Andrea in VC etwas stutzig da dass a-Tehta ins e-Tehta verläuft -.-
Das liegt halt nur an der Computer-Schriftart.

Noch zu einem kleinen Detail:
Amroth Elenion hat geschrieben:Bei Kim-Laura sollte man am Ende statt des langen Trägers einen kurzen verwenden [...].
Tolkien hat auch eine Form des kurzen Trägers verwendet, die relativ lang aussieht (was in einem der allerjüngst veröffentlichten Tengwar-Texte jetzt deutlich so belegt ist). Man kann also hier auch einen relativ langen Träger verwenden. Ich würde dann jedoch den Träger doch etwas stutzen, so dass er kürzer ist als die Unterlänge von Rómen (die im kursiven Schnitt von Tengwar Annatar übrigens ziemlich merkwürdig ist, da ganz ohne Bogen).

Die verlängerte Form des kurzen Trägers erkläre ich mir so, dass sie nur in denjenigen Modi auftritt, die nur eine einzige Art von Trägern kennen, nämlich die kurzen. Folglich spielt die genaue Länge des Trägers in einem solchen Modus keine Rolle. So verhält es sich bei den englischen orthografischen Modi, und ebenfalls bei dem deutschen Tehtar-Modus, den ich vorgeschlagen habe. Anders hingegen ist es bei denjenigen Modi, die zwei verschiedene Trägerlängen unterscheiden. Da würden verlängerte kurze Träger nur Verwirrung stiften; also müssen die Trägerlängen deutlich unterschieden werden.

Notfalls liesse sich ein echter langer Träger (der kein verlängerter kurzer Träger ist) auch als phonologische Schreibung rechtfertigen. Allerdings wäre phonologisch gesehen auch ein kurzer Träger möglich; es kommt halt darauf an, ob man das zweite A in Laura als kurzen oder als langen Laut analysiert.

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balvadhor
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Beitrag von balvadhor » Mi Dez 14 2011 23:00

mach hat geschrieben:die im kursiven Schnitt von Tengwar Annatar übrigens ziemlich merkwürdig ist, da ganz ohne Bogen
Wenn ich mich nicht irre, steht sogar in der Anleitung, dass die kursive Form der Ringinschrift nachempfunden ist. Und da sind die Oberlängen nach rechts und die Unterlängen nach links geneigt - ohne gegenläufige Bögen. Dadurch sieht das "hyarmen" kursiv auch ziemlich bescheiden aus... aber ich glaube unter "Tengwar Annatar Alt" sind Alternativen dafür. Der Font müsste im Datenpaket dabei sein...

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mach
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Beitrag von mach » Do Dez 15 2011 9:53

Ja, du hast recht; meine Verwechslung! Nicht Rómen ist merkwürdig im kursiven Schnitt von Tengwar Annatar, sondern Hyarmen und die Ligatur aus Halla und Rómen (wenn es denn eine solche ist).

TorresTheKid
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Beitrag von TorresTheKid » Do Dez 15 2011 17:12

Aber ich benutze ja bei Kim-Laura weder ein hyarmen noch ein halla...was ja beides h bedeutet oder? (:

Heute gehts zum tattowierer hehe ;)

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