Talmit (Kunstsprache)


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Beitrag Do Mai 06 2010 10:53

Talmit (Kunstsprache)

In den letzten Monaten hat sich meine Kreativitätssträhne etwas weggewandt von elbischer Poesie hin zu einer eigenen Kunstsprache. Ich denke, mittlerweile hat sie den richtigen Reifegrad erhalten, um sie vorzeigen zu können. Bevor ich sie aber Conlang-Leuten vorstelle, möchte ich sie erstmal im Forum zeigen. Vielleicht interessiert es ja jemanden, Kommentare sind willkommen:

EDIT: Link nach der Überarbeitung:
http://www.sindanoorie.net/glp/Talmit.html
Zuletzt geändert von Roman am So Jan 08 2012 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag So Okt 30 2011 15:32

Bei mir geht der Link nicht. :(
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Beitrag So Okt 30 2011 15:39

Das liegt daran, dass es sich um einen jahrealten Link handelt und die Seite inzwischen (vorläufig) vom Netz ist. :wink:
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Beitrag So Okt 30 2011 18:45

Kann man die Kunstsprache denn trotzdem irgendwie "sehen"?
Das interressiert mich wirklich sehr (ich erfinde auch gerne Kunstsprachen).
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Beitrag Mo Okt 31 2011 9:18

"Sehen" kann man es tatsächlich hier, die zugehörigen Folien gibt es hier. Das war auf der LCC4. Ich weiß nicht, wie verständlich das ist, zumal auch das Audio nicht immer ideal ist.. Jedenfalls werden die Videos zur Zeit editiert, damit man die Folien parallel sehen kann.
Die Überarbeitung von Sindanórie ist schon sehr bald fertig...
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Beitrag So Jan 08 2012 22:49

Okay, es hat doch etwas länger als erwartet gedauert:
http://www.sindanoorie.net/glp/Talmit.html
und noch viel mehr in der rechten Spalte auf der Hauptseite:
http://www.sindanoorie.net/index.html
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Beitrag Mo Jan 09 2012 16:38

Hallo Roman,

unglaublich, wie ausgefeilt diese Sprache ist!
Ich selbst habe schon einige Sprachen entworfen, aber so weit entwickelt wie diese war noch keine davon.

Vom ästhetischen Eindruck her erinnert mich deine Sprache durchaus an das Altgriechische,
die stark deklinierten Substantive wiederum ans Finnische. Wirklich sehr interessant!

Eine kleine Frage: Wieso hast du für den labiodentalen Frikativ den Buchstaben Phi verwendet?
Wirklich nur, weil Griechisch "cool" ist? :D Oder soll das ein bilabialer Frikativ sein, für den das Phi ja das IPA-Zeichen ist?

Korrigiere mich, falls ich es einfach übersehen habe, aber ein eigenes Schriftsystem hast du noch nicht dafür entworfen, oder?
Das würde natürlich auch den optischen Eindruck der Sprache noch vervollkommnen.

Ich hoffe, dass ich irgendwann einmal eine meiner Sprachen so weit entwickle,
dass ich sie ebenfalls präsentieren kann. - Wird wohl noch etwas dauern... :D

Gruß,
Sascha
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Beitrag Di Jan 10 2012 0:14

Eine kleine Frage: Wieso hast du für den labiodentalen Frikativ den Buchstaben Phi verwendet?
Wirklich nur, weil Griechisch "cool" ist? Very Happy Oder soll das ein bilabialer Frikativ sein, für den das Phi ja das IPA-Zeichen ist?

Es ist schon labiodental. Früher hatte ich einfach f geschrieben, parallel dazu verwendete ich aber schon immer Chi für [x] < *kh und Theta für [tʃ] < *th, weil ich weder Digraphe noch Diakritika wollte. Phi für [f] < *ph zu verwenden, hatte dann irgendwie Symmetriegründe. Außerdem trägt es hoffentlich zu einem eigentümlichen Schriftbild bei.

Korrigiere mich, falls ich es einfach übersehen habe, aber ein eigenes Schriftsystem hast du noch nicht dafür entworfen, oder?
Das würde natürlich auch den optischen Eindruck der Sprache noch vervollkommnen.

Ich habe Skizzen auf Papier, aber da alles noch potentiellen Änderungen unterworfen ist, ist mir der Aufwand zu groß, das ganze in digitale Form zu bringen.
Zudem bin ich kein großer Freund von Schriften und das, was ich produziert habe, ist glaube ich, etwas, was jeder Spracherfinder irgendwann mal dahinkritzelt - es sieht so ähnlich aus wie Georgisch.
Zumindest kann ich sagen, dass es sich um eine Silbenschrift handelt, wobei kurioserweise /l, r, s, n, Q/ als diakritische Zeichen gekennzeichnet sind. Das würde herauskommen, wenn ein gebildeter Muttersprachler eine Schrift entwickeln müsste, wie es für's Koreanische oder Quenya der Fall war. Realistisch gesehen ist so etwas aber selten und ich bräuchte eigentlich erstmal eine genaue Geschichte der Träger der Sprache, bevor ich zur Schrift gehen kann.

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Beitrag Fr Mär 02 2012 15:34

Hallo !

Also die Sprache is ja echt super :)
ich hab mal versucht, die Wörter aus dem Vokabelteil deiner Seite auszusprechen und mich dabei gefragt, ob du irgendein reales Vorbild dafür hattest. Es klang irgendwie so ähnlich wie so alte Sprachen Südamerikas (also was die Azteken vermutlich geredet haben)

oder irre ich mich da komplett und / oder habe das dann auch falsch ausgesprochen ?
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Beitrag Fr Mär 02 2012 18:16

Die Azteken waren in Mittelamerika, in Südamerika waren die Inkas mit Quechua. ;-) Ich kenne aber keine der beiden Sprachen. Grammatikalisch war mein Vorbild Japanisch, phonologisch ist es so etwas wie generisches Indo-Europäisch - ich finde nämlich die indo-europäische Grammatik nicht gerade elegant, die Phonologien der Einzelsprachen gefallen mir dagegen schon.

oder irre ich mich da komplett und / oder habe das dann auch falsch ausgesprochen ?

Wahrscheinlich.. Die Kombination tl mag vielleicht an Nahuatl erinnern, aber die ist bei mir längst nicht so häufig. Ich habe auch keinen Glottisschlag, keine langen Vokale, mehr Frikative, stimmhafte Konsonanten und eine komplexe Silbenstruktur. Irgendjemand fand, dass sich meine Sprechaufnahmen nach Arabisch anhören. *schulterzuck*

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