StudentInnen und Studierende


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Moderator: Moderatoren

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Beiträge: 1491

Registriert: Mo Mär 12 2007 22:58

Beitrag Fr Mär 11 2011 19:47

Also, dazu fällt mir ganz spontan nur IdiotInnen ein... :biggrin:
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Admin

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Registriert: Di Mär 13 2007 13:27

Beitrag Mo Nov 11 2013 2:04

Ich muss das Thema nochmal aufgreifen, denn bei den offiziellen Briefen der Uni Hamburg ist der Briefkopf einfach nur zu witzig: Von wegen einfach nur generisches Maskulinum - Forschung, Lehre, Bildung und Präsident - das sind die Sachen, die zählen; und alle sind männlich. So läuft das bei uns. :biggrin:
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Admin

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Registriert: Di Mär 13 2007 13:27

Beitrag Mo Sep 26 2016 10:10

Linke kämpft gegen männliche Arbeitsgeräte
Wenn das so läuft, will ich aus Gleichstellungsgründen tatsächlich meine abstrakten männlichen Substantive: der Einigkeit, der Recht und der Freiheit! :pro:
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Beiträge: 1520

Registriert: Di Jun 24 2008 19:51

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Beitrag Di Sep 27 2016 16:47

Also ich finde, ihr könnt die männlichen Arbeitsgeräte gerne behalten ;-)
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Admin

Beiträge: 1991

Registriert: Di Mär 13 2007 13:27

Beitrag Fr Sep 30 2016 13:45

Oh, das Wortspiel ist mir gar nicht aufgefallen. :biggrin:
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Beiträge: 853

Registriert: Mi Mär 21 2007 16:19

Wohnort: Graz (Ö)

Beitrag Mo Nov 14 2016 19:53

Bitte was soll an "Frau" negativ sein? :shock: Für mich hat durch die viele Beschäftigung mit Geschichte sogar "Weib" seine negative Bedeutung fast verloren 8)

Vor Jahren hab ich schon gescherzt, dass es mal "die Gehsteigin" heißen wird. Ich fühle mich, als hätte man mir ein Déjà-vu geklaut...
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Beiträge: 1063

Registriert: Di Mär 13 2007 17:59

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Beitrag Fr Mär 17 2017 15:30

Re: StudentInnen und Studierende

Da meine Finnisch-Sprachkompetenz inzwischen ein sehr hohes Niveau erreicht hat, kann ich zu diesem Thema noch ein kleines, interessantes Beispiel liefern: Anders als ich früher angenommen hatte kann man im Finnischen nämlich Begriffe, die eine Person beschreiben "verweiblichen". Derartige Formen sind noch erhalten in Wörtern wie haltija "männlicher Geist" -> haltijatar "weiblicher Geist/Fee", kuningas "König" -> kuningatar "Königin". Anfangs nahm ich an, dass es sich hierbei um starre, archaische Formen handelt, aber das Suffix -tar kann auch heute noch produktiv verwendet werden... das Resultat klingt halt etwas archaisch und/oder poetisch :wink: Kurz gesagt, es wäre im Finnischen ohne weiteres möglich, aus opiskelija "Student" opiskelijatar "Studentin" zu machen, was jedoch keiner tut, weil erstgenannter Begriff bereits für beide Geschlechter stehen kann. Ergo: Alles Konvention, auch im Finnischen :D
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