The One For You And Me

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Orophin
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The One For You And Me

Beitrag von Orophin » Di Aug 19 2008 12:45

Ich habe kürzlich einen Text aus einer Geschichte übersetzt, die den Titel "The One For You And Me" trug. Ein englischsprachiger Text, den ich mir für meinen Übersetzungswunsch entsprechend umgeschrieben habe.
Nun hoffe ich, dass sich ein geduldiger Mensch mal wieder meiner annimmt und mich weiterbildet. :biggrin:
Eine Schwierigkeit trat schon im Vorfeld auf, da ich "keiner/niemand" nicht zu übersetzen wusste. Ich tat dies einfach in Form von "nicht einer". Ähm... :|

The One For You And Me
I quén tyën ar nyën

Fremder, vertrauter Freund.
Ettelëa, moina meldo.
Ich suchte Dich und fand Dich nicht.
Asáciënyet ar lá híriënyet.
Ich dachte immer, ich sei allein mit meinen vielen Ängsten.
Illumë anámiën nán eressëa as caurinya rimbar.
Mein Lied verklingt in der Nacht.
Lindënya sinta lómessë.
Die Zeit fliegt rasch vorüber.
Lúmë auta larcavë.
Die Dunkelheit ist da.
Mornië utúliën.
Wohin soll mich wenden, wenn alle nur über mich spotten?
Manna mauyan lelya, cé ilya lalar nyën.
Wohin soll ich gehen in einer Welt, in der keiner mich versteht?
Manna mayon lelya Ambaressë yassë úquen hanya nyë.
Wer wird mich finden, wenn ich die Suche nach dir aufgebe?
Man hiruva nyë yassë hehtan sacatat?
Sie lachen und sind fröhlich.
Lalantë ar nat valin.
Wissen nicht, was Macht bedeutet.
Lá istantë quentasta túrëo. (kennen nicht die Bedeutung? der Macht)
Wissen nicht um die Macht der Gedanken.
Lá istantë túrën sanwëo.
Keiner kann ihnen helfen.
Úquen polë manya tiën.
Nur das Lachen.
Eressë i lalië.
Und ich? Ich denke und denke und weine.
Ar inyë? Namen ar namen ar nírënyar lantar.
Wohin ist das Lied, das ich sang? Es liegt wie Nebel über dem Land und kommt nie zurück. Der Tag ist vergangen…
Manna i lindë i ilíriën? Caitas ve hísië nórenna ar lá entuluvas. I aurë vanwa ná…
Ich hörte ein Rufen, du riefst meinen Namen – verändert und doch sehr vertraut.
Hláriën yello, arámiet essenya – vistaina ar er istaina.
Deine Gestalt tauchte aus dem Nebel heraus, ich hörte es: Du sangst mein Lied.
Huinëtya utúlië et hísiëllo, hláriënyes: ilíriët lindenya.
So fand ich Dich und Du auch mich, unsere Suche endet hier.
Ta híriënyet ar ce yando nyë, saciëlva telë sinomë.
Das Lied erklang, doch keiner sang – nur Feuer! Es brenne auf ewig…
I lindë alamyië, nan úquen lirnë – eressë nárë! Nai ustas tennoio…
Zuletzt geändert von Orophin am Do Aug 21 2008 7:04, insgesamt 1-mal geändert.

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » Mi Aug 20 2008 18:37

Für 'niemand' habe ich schon sehr oft *úquen gesehen.

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Beitrag von Orophin » Do Aug 21 2008 7:06

Ow, fein, das hört sich gut an. Hab's oben geändert.

Bei "Wissen nicht was Macht bedeutet." bin ich mit auch so unsicher.
Gibt es vielleicht ein Wort für "Meaning"? Ich hatte "account" benutzt, aber das hört sich wohl eher nach "history" an...

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Beitrag von Ailinel » Do Aug 21 2008 9:28

Bei der Zeile "Wissen nicht was Macht bedeutet." hatte ich mir gedacht, dass ich vielleicht einfach schreiben würde: "Wissen nicht, was Macht ist" - Lá istantë i/ya túrë ná. (??)

Da ich aber in Quenya total ungeübt bin, haben Ratschläge meinerseits wahrscheinlich nicht viel Sinn.

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Beitrag von Orophin » Fr Aug 22 2008 6:23

Ailinel hat geschrieben:Da ich aber in Quenya total ungeübt bin, haben Ratschläge meinerseits wahrscheinlich nicht viel Sinn.
Nein - ÜÜÜberhaupt nischt! Hast mir ja schließlich schon weiter geholfen... :biggrin:

Ich denke, dann eher ya... oder?!
Lá istantë ya túrë ná.
Oder vielleicht auch einfach "kennen die Macht nicht".
Lá istantë túrë.
?

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Eirien
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Beitrag von Eirien » Fr Aug 22 2008 13:14

>Ich dachte immer, ich sei allein mit meinen vielen Ängsten.
>Illumë anámiën nán eressëa as caurinya rimbar.

Müsste es nicht caurinyar rimbë heißen?

>Die Dunkelheit ist da.
>Mornië utúliën.

utúlië?

>Wohin soll mich wenden, wenn alle nur über mich spotten?
Manna mauyan lelya, cé ilya lalar nyën.

mauya- ist zwar nicht ausdrücklich wie N bui als "impersonal" gekennzeichnet, aber ich denke, mauyan könnte man allenfalls als "I compel" verstehen, aber nicht als "I must / I am compelled" - vielleicht geht mauya lelyan, oder doch lieber mauya nin lelya?

>Wohin soll ich gehen in einer Welt, in der keiner mich versteht?
>Manna mayon lelya Ambaressë yassë úquen hanya nyë.

mayon verstehe ich nicht.

>Wer wird mich finden, wenn ich die Suche nach dir aufgebe?
>Man hiruva nyë yassë hehtan sacatat?

Ich fürchte, yassë kann nicht so allein dastehen, wenn es 'wenn' heißen soll, vll. i lû yassë? Und, es ist womöglich Geschmackssache, aber ich hätte in diesem Satz, glaube ich, alles ins Futur gesetzt.

>Wissen nicht um die Macht der Gedanken.
>Lá istantë túrën sanwëo.

Warum steht túrë hier im Dativ? Wegen "wissen um"?

>Keiner kann ihnen helfen.
>Úquen polë manya tiën.

Was würdest du von asya- = 'to ease, assist, comfort' halten, das wäre vielleicht etwas eindeutiger?

>Nur das Lachen.
>Eressë i lalië.

Vielleicht besser: eressëa

>Ich hörte ein Rufen, du riefst meinen Namen – verändert und doch sehr vertraut.
>Hláriën yello, arámiet essenya – vistaina ar er istaina.

Sollte es nicht hlassen und ramanet heißen?

>Das Lied erklang, doch keiner sang – nur Feuer! Es brenne auf ewig…
>I lindë alamyië, nan úquen lirnë – eressë nárë! Nai ustas tennoio…

Und hier nicht lamyanë (oder lamnë)?

Bitte entschuldige die vielen Fragen, ich bin ja selber noch ziemlich grün auf dem Gebiet und hoffe, alles richtig zu verstehen und hier natürlich auch wieder was zu lernen!

Ailinel
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Re: The One For You And Me

Beitrag von Ailinel » Sa Aug 23 2008 7:02

Orophin hat geschrieben: Wohin soll mich wenden, wenn alle nur über mich spotten?
Manna mauyan lelya, cé ilya lalar nyën.
Ich würde mauya- hier gar nicht verwenden, sondern eher das Futur, welches ja offenbar auch 'sollen' ausdrücken kann - Manna leluva...

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Orophin
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Beitrag von Orophin » Mo Aug 25 2008 7:50

Zunächst mal:
Bitte entschuldige die vielen Fragen, ich bin ja selber noch ziemlich grün auf dem Gebiet und hoffe, alles richtig zu verstehen und hier natürlich auch wieder was zu lernen!
Kein Problem, ich bin unheimlich froh über jegliche Kritik und zudem mit Sicherheit um einiges grüner als du! :D
Eirien hat geschrieben:>Ich dachte immer, ich sei allein mit meinen vielen Ängsten.
>Illumë anámiën nán eressëa as caurinya rimbar.

Müsste es nicht caurinyar rimbë heißen?
Öhm... keine Ahnung! cauranyar auf jeden Fall, aber warum rimbë? Ist rimbar nicht der richtige Plural?
Die Dunkelheit ist da.
>Mornië utúliën.

utúlië?
Grrr! Ja. Dummer Fehler! :biggrin:
>Wohin soll mich wenden, wenn alle nur über mich spotten?
Manna mauyan lelya, cé ilya lalar nyën.

mauya- ist zwar nicht ausdrücklich wie N bui als "impersonal" gekennzeichnet, aber ich denke, mauyan könnte man allenfalls als "I compel" verstehen, aber nicht als "I must / I am compelled" - vielleicht geht mauya lelyan, oder doch lieber mauya nin lelya?
...wenn ich mich dazu überwinde, mauya zu benutzen geht meist alles schief. Also: NULL AHNUNG!! :(
*stöber* ...dein einwand scheint durchaus berechtigt zu sein^^
So hält sich ein Elb nicht für den Urheber seiner Träume (entsprechend der inkorrekten Form ólan ), sondern als Zuschauer (im Dativ) und sagt daher óla nin (ich träume; wörtl. ’mir träumt’).
Also mauya nin?
>Wohin soll ich gehen in einer Welt, in der keiner mich versteht?
>Manna mayon lelya Ambaressë yassë úquen hanya nyë.

mayon verstehe ich nicht.
??? Ich auch nicht. Wahrscheinlich ein Tippfehler, wahrscheinlich wieder inkorrekterweise mauyan, oder was ähnlich sinnfreies *grins*.
Wie wär's stattdessen hiermit: Manna lelyuva Ambaressë yassë úquen hanya nyë?
>Wer wird mich finden, wenn ich die Suche nach dir aufgebe?
>Man hiruva nyë yassë hehtan sacatat?

Ich fürchte, yassë kann nicht so allein dastehen, wenn es 'wenn' heißen soll, vll. i lû yassë? Und, es ist womöglich Geschmackssache, aber ich hätte in diesem Satz, glaube ich, alles ins Futur gesetzt.
i lû yassë? Nie gehört, aber für mich klingt alles plausibel.^^
Futur? ...aufgeben werde? Futur II wäre jetzt gut - aufgegeben haben werde.^^
Weiß nicht... zunächst kommt ja mal das aufgeben und danach kommt dann die Frage auf. Oder? Ich übe mich in Demut, denn ich bin unterster Schüler. *kicher*
>Wissen nicht um die Macht der Gedanken.
>Lá istantë túrën sanwëo.

Warum steht túrë hier im Dativ? Wegen "wissen um"?
Ja, genau. Also sowas wie "wissen nichts darüber". Ist das falsch? Ich wusste mich an dieser Stelle nicht anders auszudrücken... :-(
>Keiner kann ihnen helfen.
>Úquen polë manya tiën.

Was würdest du von asya- = 'to ease, assist, comfort' halten, das wäre vielleicht etwas eindeutiger?
Super, nach sowas hatte ich auch gesucht. In den Wortlisten stand "-->TO BLESS" und ich dachte mir schon... eigentlich soll die auch niemand segnen?! *schmunzel*
>Nur das Lachen.
>Eressë i lalië.

Vielleicht besser: eressëa
Meinetwegen. Hört sich gut an.:-)
>Ich hörte ein Rufen, du riefst meinen Namen – verändert und doch sehr vertraut.
>Hláriën yello, arámiet essenya – vistaina ar er istaina.

Sollte es nicht hlassen und ramanet heißen?
Ähm. Kann sein. Warum?
>Das Lied erklang, doch keiner sang – nur Feuer! Es brenne auf ewig…
>I lindë alamyië, nan úquen lirnë – eressë nárë! Nai ustas tennoio…

Und hier nicht lamyanë (oder lamnë)?
Hm... Ich bin ja ein Fanatiker, was das Perfekt im Quenya angeht, aber wenn es nicht passt, dann lasst es mich wissen.^^ Denn eigentlich ist ja klar, dass die Handlung schon vorbei ist. Oder nicht?! *verwirrtdreinschau*

@Ailinel
Wohin soll mich wenden, wenn alle nur über mich spotten?
Manna mauyan lelya, cé ilya lalar nyën.
Ich würde mauya- hier gar nicht verwenden, sondern eher das Futur, welches ja offenbar auch 'sollen' ausdrücken kann - Manna leluva...
Achja, immer dieses schreckliche mauya!
Ihr habt recht, ich sollte es spätestens in der Überarbeitung verbannen! *fight*

Danke für eure Hilfe!
*froi*

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Eirien
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Beitrag von Eirien » Mi Aug 27 2008 15:48

Orophin hat geschrieben: Kein Problem, ich bin ... mit Sicherheit um einiges grüner als du!
Da würde ich aber mal lieber keine Wette drauf abschließen! Mal sehen...
Müsste es nicht caurinyar rimbë heißen?
Öhm... keine Ahnung! cauranyar auf jeden Fall, aber warum rimbë? Ist rimbar nicht der richtige Plural?
Da haben wir's schon, wie komme ich auf caurinyar, bei caurë braucht man doch gar keinen Bindevokal! Also, caurenyar, eigentlich.

Adjektive mit Plural-Endung auf -r gab es in Qenya: maller raicar und i Nori Landar. Quenya-Adjektive auf -a sollten im Plural auf -ë enden - ist das eigentlich außer in sarda > sardë und ilya > ilyë noch irgendwo belegt?
Manna lelyuva Ambaressë yassë úquen hanya nyë?
Hört sich gut an, aber: lelyuvan, oder?
i lû yassë? Nie gehört, aber für mich klingt alles plausibel.
Naja, *yassë heißt ja wörtlich 'in which', lokativ. Jetzt kann der Lokativ ja auch im zeitlichen Sinne verwendet werden, aber dann sollte auch schon irgendeine Zeitangabe dabei stehen. Allerdings frage ich mich inzwischen, meinst du hier überhaupt zeitliches 'wenn' oder bedingendes? Im letzteren Fall würde doch auch hier besser passen, wie du es schon weiter oben verwendet hast.
Warum steht túrë hier im Dativ? Wegen "wissen um"?
Ja, genau. Also sowas wie "wissen nichts darüber".
Das ist ja auf den ersten Blick sehr knifflig. Auf den zweiten, warum nimmst du dann nicht einfach hanya- = 'understand, know about', das passt doch?
Vielleicht besser: eressëa
Meinetwegen. Hört sich gut an.:-)
Darum geht's nicht, nur dass Tolkien eressë irgendwann vom Adjektiv zum Substantiv umdeklariert hat.
Sollte es nicht hlassen und ramanet heißen?
Ähm. Kann sein. Warum?
Gute Frage, warum eigentlich...
Ah, hier, in Thorstens Kurs, S. 111:
There are also few verbs ending in -r for which the primitive root ended in -s. In this case, the past tense may also be regularly formed by nasal infixion, however this subsequently changes to -ssë.
hrir- (to snow) hrissë (snowed)
hlar- (to hear) hlassë (heard)
Und rama- sollte doch regelmäßig sein?
Und hier nicht lamyanë (oder lamnë)?
Hm... Ich bin ja ein Fanatiker, was das Perfekt im Quenya angeht, aber wenn es nicht passt, dann lasst es mich wissen.^^ Denn eigentlich ist ja klar, dass die Handlung schon vorbei ist. Oder nicht?!
Jaja, vorbei ist die Handlung aber auch im Past Tense. Ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob das Perfect im Quenya ähnlich angewendet wird wie im Englischen, in dem Fall würde ich es hier nicht nehmen.

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Beitrag von Orophin » Do Aug 28 2008 7:05

Eirien hat geschrieben:Da würde ich aber mal lieber keine Wette drauf abschließen! Mal sehen...
Wie's aussieht gewinne ich die Wette.^^
Da haben wir's schon, wie komme ich auf caurinyar, bei caurë braucht man doch gar keinen Bindevokal! Also, caurenyar, eigentlich.
Warum hab ich's mit a geschrieben?! Ich dachte nämlich eigentlich auch an das i. Aber e scheint dann doch richtig zu sein. Thnx!
Adjektive mit Plural-Endung auf -r gab es in Qenya: maller raicar und i Nori Landar. Quenya-Adjektive auf -a sollten im Plural auf -ë enden - ist das eigentlich außer in sarda > sardë und ilya > ilyë noch irgendwo belegt?
Jetzt wo du's sagst, kommt's mir so ganz dämmrig bekannt vor. :biggrin:
Hört sich gut an, aber: lelyuvan, oder?
Jaaaa, klar, hab ich vergessen... *versteck*
Allerdings frage ich mich inzwischen, meinst du hier überhaupt zeitliches 'wenn' oder bedingendes? Im letzteren Fall würde doch auch hier besser passen, wie du es schon weiter oben verwendet hast.
Ich werde cé als bedingtes wenn benutzen. (...ich sollte mal ein Muster in meinem Text beibehalten... *seufz*)
Das ist ja auf den ersten Blick sehr knifflig. Auf den zweiten, warum nimmst du dann nicht einfach hanya- = 'understand, know about', das passt doch?
Ja. Knifflig. Wohl wahr.^^ Ich glaubte nur mich erinnern zu können, dass es sowas ähnliches gibt wie "über etwas sprechen" mit Dativ... Aber ich befürchte, ich schmeiß wieder viel durcheinander...
Welchen Fall würde hanya- bekommen?
Darum geht's nicht, nur dass Tolkien eressë irgendwann vom Adjektiv zum Substantiv umdeklariert hat.
*AHA-Effekt*
hlar- (to hear) hlassë (heard)
Und rama- sollte doch regelmäßig sein?
Die Bildung war mir klar. *sry* Hab mich falsch ausgedrückt. Gleiche Frage wie unten bei lamyanë. Die Zeitform.
Jaja, vorbei ist die Handlung aber auch im Past Tense. Ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob das Perfect im Quenya ähnlich angewendet wird wie im Englischen, in dem Fall würde ich es hier nicht nehmen.
Aber oben schon?
Ich habe ein Fragezeichen im Gesicht...

Vielen Dank schon mal, für deine Hilfe! Ich scheine schlauer zu werden. *grins*

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Beitrag von Eirien » Do Aug 28 2008 13:21

Orophin hat geschrieben: Welchen Fall würde hanya- bekommen?
Ich sehe nicht, warum da etwas anderes hinkommen sollte als Akkusativ, also würde ich wohl sagen: Akkusativ.
Die Zeitform.
Jaja, vorbei ist die Handlung aber auch im Past Tense. Ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob das Perfect im Quenya ähnlich angewendet wird wie im Englischen, in dem Fall würde ich es hier nicht nehmen.
Aber oben schon?
Hm, in den Beispielen, die wir kennen, haben wir Perfekt in den Fällen, wo eine Handlung in der Vergangenheit geschieht und ihre Folgen sich auf die Gegenwart auswirken, und das sehe ich hier eigentlich nicht. Ich weiß jetzt nicht, was du mit "oben" meinst, bei Mornië utúliën. passt es zB schon: die Dunkelheit ist gekommen (und ist immer noch da).

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Beitrag von Orophin » Do Aug 28 2008 19:25

Hm... *grübel*
Ich sollte mir die Vergangenheitsformen im Text noch mal vornehmen und überarbeiten... :(

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Beitrag von Orophin » Di Sep 02 2008 12:29

So, Überarbeitung abgeschlossen! :biggrin:
Wäre lieb, wenn noch mal jemand drüber schauen könnte.

Ich habe die Wahl zwischen Perfekt und Imperfekt weiterhin relativ willkürlich gehandhabt, aber ich denke, so kann man es stehen lassen. Ober klingt er in meinen Ohren einfach etwas besser. Es hört sich irgendwie "richtiger" an...

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Ich suchte Dich und fand Dich nicht.
Asáciënyet ar lá híriënyet.
Ich dachte immer, ich sei allein mit meinen vielen Ängsten.
Illumë anámiën nán eressëa as caurenyar rimbë.
Mein Lied verklingt in der Nacht.
Lindënya sinta lómessë.
Die Zeit fliegt rasch vorüber.
Lúmë auta larcavë.
Die Dunkelheit ist da.
Mornië utúlië.
Wohin soll mich wenden, wenn alle nur über mich spotten?
Manna lelyuva cé ilya lalar nyën.
Wohin soll ich gehen in einer Welt, in der keiner mich versteht?
Manna lelyuvan Ambaressë yassë úquen hanya nyë?
Wer wird mich finden, wenn ich die Suche nach dir aufgebe?
Man hiruva nyë cé hehtan sacatat?
Sie lachen und sind fröhlich.
Lalantë ar nat valin.
Wissen nicht, was Macht bedeutet.
Lá istantë túrë.
Wissen nicht um die Macht der Gedanken.
Lá hanyantë túrë sanwëo.
Keiner kann ihnen helfen.
Úquen polë asya tiën.
Nur das Lachen.
Eressëa i lalië.
Und ich? Ich denke und denke und weine.
Ar inyë? Namen ar namen ar nírënyar lantar.
Wohin ist das Lied, das ich sang? Es liegt wie Nebel über dem Land und kommt nie zurück. Der Tag ist vergangen…
Manna i lindë i lirnë? Caitas ve hísië nórenna ar lá entuluvas. I aurë vanwa ná… Ich hörte ein Rufen, du riefst meinen Namen – verändert und doch sehr vertraut.
Hlassen yello, ramanet essenya – vistaina ar er istaina.
Deine Gestalt tauchte aus dem Nebel heraus, ich hörte es: Du sangst mein Lied.
Huinëtya utúlië et hísiëllo, hláriënyes: lirnët lindenya.
So fand ich Dich und Du auch mich, unsere Suche endet hier.
Ta hirnënyet ar ce yando nyë, saciëlva telë sinomë.
Das Lied erklang, doch keiner sang – nur Feuer! Es brenne auf ewig…
I lindë lamyanë, nan úquen lirnë – eressë nárë! Nai ustas tennoio…

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