Revision von 'Pedin Edhellen'

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Thorsten
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Beitrag von Thorsten » Sa Okt 27 2007 16:30

Ja, daher ist es ja auch im, ech, est und nicht **em, ech, est.

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Roman
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Beitrag von Roman » So Okt 28 2007 9:57

Na und dann ist doch -e- der Stammvokal in der 3. Person.

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Thorsten
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Beitrag von Thorsten » Mo Okt 29 2007 7:47

Ja, natuerlich ist e hier der Stammvokal. Das war ja nicht die Frage, die Frage war ob es ein charakteristischer Vokal ist, i.e. ob er benutzt wird um in den emphatischen Pronomen zwischen den 3 Personen zu unterscheiden. Und dafuer sehe ich keinen Anhaltspunkt, die haben alle e-, (ausser 1sg das immer besonders ist), das ist einfach die emphatische Basis, mit einer Unterscheidung zwischen den Personen hat das nichts zu tun.

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » Mo Okt 29 2007 9:24

Ich habe noch eine Frage zum Genitiv, 1.2.2 (S.17):
This is en in singular and enan in plural, however the latter form is rarely found and then often merged as en n into the next word.
Dieses en n finde ich hier verwirrend. In PE17:97 steht: "(.) Plural is enan > en n/ (.)." Was bedeutet dieses "n" oder "n/" eigentlich? (Ich hatte ursprünglich vermutet, es sollte darauf folgende nasale Mutation andeuten.)


Weiters noch ein paar mutmaßliche Tippfehler im Preface:
S.9:
of by others
> or

S.11:
out knowledge
> our
some of the assumption
> assumptions

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Thorsten
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Beitrag von Thorsten » Mo Okt 29 2007 12:03

Done.

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Lothenon
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Beitrag von Lothenon » Mo Okt 29 2007 12:47

Dieses en n finde ich hier verwirrend. In PE17:97 steht: "(.) Plural is enan > en n/ (.)." Was bedeutet dieses "n" oder "n/" eigentlich? (Ich hatte ursprünglich vermutet, es sollte darauf folgende nasale Mutation andeuten.)
Genau meine Meinung. Also beispielsweise tail > *en thail (nicht *e-thail). Ob das jetzt aber zudem auch heißt, dass man bei Wörtern, die mit Vokalen beginnen jetzt etwa *en nedhil statt *enan edhil (so würde ich Thorstens Formulierung interpretieren), darüber mag man sich sicherlich streiten (ich glaube es aber nicht).

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » Di Okt 30 2007 7:06

Hier noch ein paar Kleinigkeiten:
S. 18:
Personal pronouns are are
> ein ‘are’ zuviel

S. 19:
discussing the general Sindarin mode
> General mode

S. 23:
It is me who sings sings
> ein ‘sings’ zuviel
A phrase like like Im linnon
> ein ‘like’ zuviel

S.26:
two distinct sound
> sounds

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » Di Okt 30 2007 14:56

Noch eine kleine Frage zu 4.2.1 (S.34):
(.) if a final a is followed by -r-, -l- and an aspirated stop (.) the final a changes into e (.)
Vielleicht könnte man hier auch die Kombination mit -n- hinzufügen (narn - nern) ?


Ein Tippfehler (S.36):
Finally it it is found
> if it is found

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Eirien
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Beitrag von Eirien » Di Okt 30 2007 16:23

Noch zu....

S. 87:
Stop mutation is caused by the prepositions o (from archaic od) and ed.
Was ist mit ned?
S. 89:
he looks to his watch
Besser: 'at'
thin (evening)
sollte jetzt thîn geschrieben werden (nach VT/46:18 )
dû (sunset)
lt. Ety/354, S/430 und VT/45:9: 'nightfall, late evening, night, dimness'; ich denke, wenn wir amrûn = 'sunrise' zeitlich verwenden können, müsste das auch bei 'sunset' = annûn gehen.

S. 92:
Present active participle...
...in English, this is rather saying the same thing twice....
Ich verstehe den Rest, aber ich würde ihn besser verstehen, wenn dieser Passus mit “2x dasselbe sagen” einfach weggelassen würde, den finde ich verwirrend.

S. 93:
Lechiel i naur lostassen.
Soll das jetzt doch mit lacha- bleiben?
as if it would be an I-verb
were

S. 95:
We see a perfectly regular perfect passive participle in
thor- (to fence)! othur (fenced)! thoren (fenced)
but on the other hand presumably
hol- (to close)! ochul (closed)! hollen (closed)
Dazu bin ich offenbar zu blöd - wo ist denn der Unterschied in der Bildung zwischen diesen beiden?

S. 96:
Sui silith rimma i nen. (Like silver is the water foaming.)
silith ist doch “Light of Silpion”, ist das auch einfach ‘Silber’? Als Material, oder als Farbe?
lyg (snake),... lhûg (serpent)
Die beiden kann man doch sicherlich zusammenfassen, zwischen 'snake' und 'serpent' besteht ja auch nicht wirklich ein Unterschied?

ein paar Kleinigkeiten:
S. 100:
discussed controversial
-ly
the last letter if the first word
if > of
conceiveably
>conceivably
it own set of mutations
> its
S. 101:
Ich fight well
> I
On first glance
> at
S. 102:
(Praise Frodo and Samwise!) aber:
> but
¹Tolkien agonzied
> agonized
you can express your good wished
> wishes
you can still whish for his luck
> wish him luck

S. 104:
gruith... (rage)
Ist das von gruitha- abgeleitet?
thoughtfullness.... thoughtfull
jeweils ein l zu viel
S. 107:
boe literally means ’is necessary’
lt. VT/45:33 haben wir bui = "I must". Jetzt kann ein Verb natürlich nicht zugleich unpersönlich sein und eine Person beinhalten, aber möglicherweise sollten wir bui = "I must" so verstehen, dass ohne weiteren Zusatz immer von der Person des Sprechers ausgegangen wird? In dem Moment wäre es dann womöglich optional, boe lostad enni oder boe lostad zu sagen.
S. 108:
If I would see an orc
> saw
If he would come
> came
(Und ja, natürlich gibt es if-clauses mit "if I/you/sb would", das ist an der Stelle aber P.T. von "will" iSv "wollen, beabsichtigen", und das ist dann eine andere Bedeutungsnuance als hier)

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Thorsten
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Beitrag von Thorsten » Di Okt 30 2007 17:14

Dazu bin ich offenbar zu blöd - wo ist denn der Unterschied in der Bildung zwischen diesen beiden?
thoren ist direkt von der Vergangenheit mit Staerkung des Vokals, hollen hingegen ist von einer n-Vergangenheit holl < hol-ne (sonst waere das Partizip holen).
Ich fight well
:biggrin: :biggrin: :biggrin:
Ist das von gruitha- abgeleitet?
Ja, das ist von Salo aus dem Film.

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Eirien
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Beitrag von Eirien » Mi Okt 31 2007 13:53

Ich fight well
Sowas darf sich bei 160 Seiten Text ja wohl mal einschleichen (und auch übersehen werden)!
Ist das von gruitha- abgeleitet?
Ja, das ist von Salo aus dem Film.
Hm, nach Q&E würde ich gruitha = 'terrify' als kausativen Gegenpart zu groga- = 'feel terror' sehen, mit Subst. gorgor = 'horror' (WJ:415) - ich frage mich, ob man da wirklich noch ein weiteres Substantiv ableiten sollte, und ob dieses dann, wenn überhaupt, nicht eher 'terror' als 'rage' heißen müsste?

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Eirien
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Beitrag von Eirien » Mi Okt 31 2007 15:41

Weiter:

S. 109:
Suil, N.N. (Greetings, N.N.) oder
> or
S. 112 + 115:
ú-vorathanc
und
bora- to trust
Das ist wohl von bôr abgeleitet? Seit wir das ja nicht mehr mit 'vertrauensvoller’ sondern mit 'vertrauenswürdiger Person, Standhafter’ übersetzen, passt *bora- = 'vertrauen' auch nicht mehr so ganz...

S. 112:
póliel (having spreaded)
> spread

S. 114:
ista- (to have knwoledge)
> knowledge

S. 116:
Deviating from the above rule, pronouns used as objects may appear before the verb (and possibly come also before an accusative object if they are in dative in order to avoid confusion with possessives)
Ist das noch aktuell? Eine Verwechslung Objektpronomen/Possessiv kann doch im Grunde nur bei der 1. Sg. auftreten.

S. 117:
Aragorn adhanc i orch. (Aragorn slew the orc.) oder
> or
Egent Aragorn Legolas. (It saw Aragorn Legolas.)...
Telitha lû ammaer. (It will come a very good time; i.e. convinced)
Was wolltest du hier jeweils haben, eine Aussage mit Betonung auf 'saw' bzw. 'will come' (zB "Aragorn did (indeed) see Legolas" oder "A very good time will certainly [/is about to/bound to] come")?
A direct object can in general not be moved before the subject of the sentence
Das hört sich an, als hätte es vorher wo anders gestanden und würde dann verschoben – evtl. besser: "placed/positioned in front of" oder so.

S. 120:
Nan meth hirir i harch ned uial...At the end they find the grave in twilight.
Mit ned uial willst du ja hier, denke ich, zeitliches 'in' haben - dann wäre auch besser: 'at twilight'.
as soom as they are mutated
> soon

S. 122:
i ness (the yound woman)
> young
as if the words would not have originated
> had not

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Thorsten
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Beitrag von Thorsten » Do Nov 01 2007 9:37

Das ist wohl von bôr abgeleitet? Seit wir das ja nicht mehr mit 'vertrauensvoller’ sondern mit 'vertrauenswürdiger Person, Standhafter’ übersetzen, passt *bora- = 'vertrauen' auch nicht mehr so ganz...
Sehe ich jetzt nicht... Was ist denn 'jemandem vertrauen' anders als gegen den Augenschein standhaft bleiben? Wenn ich jemandem vertraue dass er mich aus dem Kerker befreit dann kann ich standhaft bleiben und nichts gestehen sondern habe die Staerke zu warten.

Tyrhael
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Beitrag von Tyrhael » Do Nov 01 2007 12:18

If I may be permitted to post in English (my German is sadly at the moment not even enough to compose simple sentences :? , though I can read your posts through online translators), I noticed a few typos that haven't yet been mentioned —

Preface (9):
now being reviwed
> reviewed

(ibid.):
one of Helge Fauskanger's essay
> essays

(ibid.):
the main topic are
> topics

10:
controversely discussed
> controversially

11:
Words, Phrases and Passages in the Lord of the Ringe
> Rings

16:
Gramatically, the article
> Grammatically

25:
worried to much
> too

If you say 'a tengwa', perhaps 'a tehta' as well?

37:
tilde-notation … are not used
> is not used?

(ibid.):
exception if the w-tehta
> of

You're not looking for diacritic corrections (i.e. where you don't include them), right? This is an incomplete list as I've only read to p. 50 so far. I don't yet have anything to say regarding the Elvish itself as opposed to typographical bits.

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mach
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Beitrag von mach » Do Nov 01 2007 14:19

S. 19: "all characters derived from calma are not used"

Der Buchstabe Anna wird aber verwendet, vgl. S. 26.


S. 31: "complete table of all tengwar relevant for the general mode"

In der Tabelle fehlen die Tengwar Anna, Yanta und Úre.


Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, auf den Begriff "general mode" (bzw. "General Mode") zu verzichten, denn dieses Wort ist nicht belegt.

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