Kleine Fragen Mutation von Objekten/Gerundien Im Plural?

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Ailinel
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Beitrag von Ailinel » So Apr 10 2011 18:10

Faerphin hat geschrieben: unschön finde ich durchaus das eine oder ander Sindarinwort, aber ich glaube weniger wegen der Endung allein. Beispiele wären corf, salph, flâd, cordof, solch, und vieles mit -oer.
Offensichtlich geht es hierbei um ästhetische Wertungen, die allenfallls von dem wertenden Subjekt selbst interpretiert werden könnten. Angesichts der Verschiedenheit der als unschön empfundenen Wörter ist es wohl ein Fall von: De gustibus non est disputandum. ---

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Roman
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Beitrag von Roman » Mo Apr 11 2011 17:39

Das ist mir jetzt nicht klar: Ich hätte eher gedacht: annin/enni (Sg.), oder vielleicht Pluralformen ammen/angwen etc. ?.
Du meinst, wie in Naur an edraith ammen, oder... Hm, ich verstehe nicht so recht, was du meinst.
Bei *Sevin maur en-dulu steht man eigentlich vor der Frage, welche Präposition richtig ist, oder ? "Ich habe Bedarf an Hilfe" würden wir ja sagen... aber im Sindarin kann man in solchen Fällen vermutlich nur das sinngemäß nächstliegende nehmen und hoffen.
Die deutsche Konstruktion ist hier ein Spezialfall, der Genitiv dürfte in diesem Zusammenhang recht allgemein sein.
Kleine Anmerkung: baur ist ein Special Case.
Sag' das mal Tolkien, der penim vast schreibt.. Bei so einer grammatikalischen Mutation wäre mast/maur ja ebensowenig historisch gerechtfertigt wie vast/vaur. Ich neige daher dazu, durchgehend zweiteres zu benutzen.

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » Mi Apr 13 2011 11:00

Roman hat geschrieben:Du meinst, wie in Naur an edraith ammen, oder... Hm, ich verstehe nicht so recht, was du meinst.
Ja, ich dachte wirklich, mit diesem Wortlaut im Kopf, an "Brot für mich!", wobei mir das Offensichtliche entging. Ich sollte das Sindarin sein lassen und lieber stricken oder, falls mich auch dies überfordert, Plastiktüten sammeln! :(

Faerphin
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Beitrag von Faerphin » Fr Apr 15 2011 16:29

Ich schäme mich zu fragen, weil es wohl bedeutet, daß ich nichteinmal zum Tüten Sammeln tauge. Aber... was ist denn das Offensichtliche, bitte ?
Ich bilde mir ein Romans Ausführungen folgen zu können, aber ich verstehe nicht wo das Problem mit annin liegt. Wäre vast a nen annin denn so schlecht ?

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Eryniel Elmíris
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Beitrag von Eryniel Elmíris » Sa Apr 16 2011 10:36

Faerphin, gräme dich nicht, du bist nicht alleine. Ich lese gerne "leise mit", auch wenn ich nichts sage... Ailinel und Roman sind sowieso weit über meinen Horizont, so lange wie die sich schon damit beschäftigen....

Überhaupt finde ich, ist doch dieses Forum zum Fragen da!
Völlig ohne Stolz bilde ich mir ein, dass ich schon die meisten "dummen Fragen" gestellt habe. *gg*

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » Sa Apr 16 2011 15:22

*seufz* Mein Missverständnis war so blöde, dass man es bei klarem Verstand nicht nachvollziehen kann: Ich dachte also, anstatt a nen sollte annin o.Ä. stehen, wobei mir gar nicht in den Sinn kam, was das offensichtlich bedeutete. Ein betrüblicher Vorfall, "so lange wie ich mich schon damit beschäftige"! Euren Erwartungshorizont bzgl. der Qualität meiner Posts solltet ihr folglich vorsichtshalber auf niedrigstem (unterirdischem) Level halten. :wink:

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Roman
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Beitrag von Roman » Sa Apr 16 2011 16:58

In der Physik geht das als triviales Versehen durch, welches jedem passiert, egal wie viel Erfahrung man hat. Und da das alle kennen und verstehen, hält sich niemand daran auf und das Leben geht einfach weiter.

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Eirien
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Beitrag von Eirien » Sa Apr 16 2011 18:45

Im Alltagsleben auch. *tröst*
Ich habe mich aber auch schon manchmal gewundert, warum man eigentlich den Versehen anderer mit so viel mehr Toleranz begegnet als den eigenen, das sollte doch so nicht sein...

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Eryniel Elmíris
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Beitrag von Eryniel Elmíris » Sa Apr 16 2011 19:21

Ganz genau Eirien :)

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » Sa Apr 16 2011 19:29

warum man eigentlich den Versehen anderer mit so viel mehr Toleranz begegnet als den eigenen, das sollte doch so nicht sein...
Das Umgekehrte wäre allerdings unerträglich! Aber OK, das Leben geht weiter und vielleicht habe ich ja auch gelegentlich wieder lichtere Momente.

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Eryniel Elmíris
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Beitrag von Eryniel Elmíris » Sa Apr 16 2011 19:31

Davon bin ich überzeugt! :wink:

Faerphin
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Beitrag von Faerphin » So Apr 17 2011 7:03

*nickt zustimmend und wechselt das Thema*
Ich hätte da wiedereinmal eine Frage, die vermutlich nicht zu beantworten ist.

Soweit ich es verstehe besitzen Vorsilben die als solche erkannt werden eine Sonderstellung, so daß sie beispielsweise nicht von I-Umlautung betroffen werden. Zusammen mit der Anmerkung hier im Abschnitt Aussprache, daß man annûn und amrûn möglicherweise hinten betont, hat mich das auf die Idee gebracht, daß es vielleicht denkbar sein könnte, daß eindeutige Vorsilben auch sonst bei der Betonung nicht berücksichtig werden. Etwa *rovAIn (wunderschön) oder hen *achÉn (er sieht sie wieder). Ist das abwegig ?

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Eryniel Elmíris
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Beitrag von Eryniel Elmíris » So Apr 17 2011 10:09

Danke Faerphin, das würde mich auch interessieren. :)

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » So Apr 17 2011 11:00

Ich bin skeptisch.
In App. E heißt es, dass zweisilbige Wörter "in practically all cases" auf der ersten Silbe betont werden, was den Eindruck hervorruft, dass es - wenn überhaupt - nur (vielleicht) ganz wenige Ausnahmen gibt. Wenn deine Idee zuträfe, gäbe es viele derartige Fälle. Zu ?*achén, 'er sieht wieder', möchte ich noch anmerken, dass meines Wissens der Stammvokal in der 3. P. Sg. nicht gelängt wird, wenn das Verb ein Präfix hat, vgl. orthor (LR:395).

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Avorninnas
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Beitrag von Avorninnas » So Apr 17 2011 12:18

Ich denke auch eher, dass in den meisten Fällen hierbei das Prinzip der Mehrsilbigkeit dominiert.

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