Auf! Auf! ihr Reiter Théodens! nach Sindarin übersetzen

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Maewen
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Beitrag von Maewen » Di Nov 10 2009 17:04

Myniar hat geschrieben:Ech drafitha, thand narchitha,
Siehe Ailinels Kommentar von heute, 7:02 Uhr.

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » Di Nov 10 2009 18:56

Myniar hat geschrieben:würde ich es jetzt so belassen bis auf das io, wobei ich nicht weiss weshalb es falsch ist... beziehungsweise unpassend. kann das jemand erklären und vielleicht gerade ein passenderes wort sagen?
Na ja, die englische Bedeutung von io ist (zumindest laut Tolkien, Etym:399) 'ago'. Ob das auf Deutsch für die Konjunktion 'ehe' stehen kann, möchte ich doch stark bezweifeln.

Deine Transkription lese ich als: 'Lam Themdramin'.

Übrigens: Woher hast du das Wort *Thendrimin ?
Zuletzt geändert von Ailinel am Di Nov 10 2009 18:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Roman
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Beitrag von Roman » Di Nov 10 2009 18:58

In Tengwar schreibt sich 'ondor ganz einfach "'ondor", als hätte es das g nie gegeben.
Eigentlich benutzt man doch ein Gasdil?

Myniar
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Beitrag von Myniar » Di Nov 10 2009 19:52

Erio! Erio! Rochbin Théoden!
Na gerdh vrîg: naur a dagorath
Ech dravatha, thand narchatha,
ormagol, orsereg, io anor eria!
Thî noro! Noro! Noro na 'ondor.

thendrimin werde ich noch reineditieren. das wort habe ich von sindarin.de
ich möchte damit sindarin im allgemeinen bezeichnen. ist das der richtige ausdruck dafür?

was ist ein gasdil? ist der text jetzt richtig? dann kann ich den mal in die arbeit reinstellen und das ganze in tengwar später reinschreiben.

danke für die geduld ;)

hier nochmals der titel
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Avorninnas
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Beitrag von Avorninnas » Di Nov 10 2009 20:11

Aran hat geschrieben: Eigentlich benutzt man doch ein Gasdil?
Ja, aber ich dachte, eigentlich nur im Beleriandmodus.
Im diakritischen stellt sich das Problem nicht.
@ Myniar
Ein Gasdil (stopgap) ist ein Zeichen, das im Beleriandmodus anzeigt, dass an der betreffenden Stelle im Wort ein g "rausleniert" wurde. Verwendet wurde dafür offensichtlich das halla.
Zuletzt geändert von Avorninnas am Di Nov 10 2009 20:15, insgesamt 2-mal geändert.

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Glorfindel
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Beitrag von Glorfindel » Di Nov 10 2009 20:12

Achja? Wie sieht ein Gasdil denn aus? Ich habe auch in Pedin Edhellen keine Gasdil gesehen. :shock: Edit: Avor war schneller ;)
Im allgemeinen Modus setzt man in Sindarin die Vokale auf den folgenden Konsonanten. Außerdem schreibt sich -nd- mit einer Tilde über Ando.

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mach
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Beitrag von mach » Di Nov 10 2009 20:38

Avorninnas hat geschrieben:
Aran hat geschrieben: Eigentlich benutzt man doch ein Gasdil?
Ja, aber ich dachte, eigentlich nur im Beleriandmodus.
Im diakritischen stellt sich das Problem nicht.
Ist es nicht eher so, dass wir einfach keine Ahnung haben, wie ein gasdil im "general use" der Tengwar geschrieben wird?

Myniar
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Beitrag von Myniar » Di Nov 10 2009 20:55

das gasdil lasse ich glaub ich einfach weg =P

stimmt... die Vokale sind ja alle falsch... gibt es keinen Modus wo es so stimmen würde?
und sonst ändere ich es halt einfach schnell.

zurück zu einer anderen frage; ist der text jetzt korrekt?

und noch eine frage; gibt es in sindarin eine kasusdeklination?

je nach quelle wird unterschiedliches behauptet, aber ich würde mal sagen, eigentlich nicht. ursprünglich wurden mutationen nur von präpositionen und partikel ausgelöst und erst später gab es auch grammatikalische mutationen, was man als kasusdeklination bezeichnen könnte. (wer nichts wagt, der gewinnt nichts, kann also auch falsch sein)

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Avorninnas
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Beitrag von Avorninnas » Di Nov 10 2009 21:07

mach hat geschrieben:Ist es nicht eher so, dass wir einfach keine Ahnung haben, wie ein gasdil im "general use" der Tengwar geschrieben wird?
Zumindest haben wir keine Informationen drüber, soviel ich weiß.
Tolkien erwähnt in den Etymologies ( LR:354/357) das sogenannte "gasdil": It was the name of a sign used to indicate that g had diappeared.
Und im Appendix III zu den A&C in VT 45 und 46 The Tengwar in the Etymologies ( von Arden R.Smith VT 46:29 ff.)
finden wir:
"The old h-sign (halla) (no longer reqired as h since this function was exercised by hyarmen) was not reintroduced and called gas-dil "stop-gap" and employed to mark hiatus caused by loss of g, 3 and so (since the medial-hiatus was usually got rid of by contraction) usually a sign of the mutation of "g".
The gasdil in the Mode of Beleriand was thus the letter that is called a halla in the Appendix E of thr Lord of the Rings (LR:1097 fn. 1).


Myniar hat geschrieben:und noch eine frage; gibt es in sindarin eine kasusdeklination?
Du meinst mit Endungen? Nein, gibt es nicht.

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Roman
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Beitrag von Roman » Di Nov 10 2009 21:44

Ja, aber ich dachte, eigentlich nur im Beleriandmodus.
Naja, ich denke mal, es bezeichnet den Glottisschlag, der vom weglenierten "g" übriggeblieben ist. Und da es ein Laut ist, sollte er in welchem Modus auch immer ausgedrückt werden.
ich würde mal sagen, eigentlich nicht. ursprünglich wurden mutationen nur von präpositionen und partikel ausgelöst und erst später gab es auch grammatikalische mutationen, was man als kasusdeklination bezeichnen könnte. (wer nichts wagt, der gewinnt nichts, kann also auch falsch sein)
Im Prinzip ist es so, ja: Es gibt keine Fallendungen, aber die verschiedenen Mutationen nach verschiedenen Präpositionen könnte man als eine morphologische Entsprechung zu diesen ansehen. Bei den grammatikalischen Mutationen (d.h. ohne Präposition) gibt es aber nur die Lenition vom direkten Objekt (Akkusativ) und evntl. auch vom indirekten.
Teilweise hat Tolkien auch mit der Idee von Fallendungen herumgespielt (insbesondere für den Genitiv, wie dagnir Glaurunga 'slayer of Glaurung'), aber wie es aussieht, hat er sich nicht dazu entschieden, diese ins Standard-Sindarin aufzunehmen, sie tauchen stattdessen im Doriathrin-Dialekt (und evntl. anderen) auf.

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mach
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Beitrag von mach » Mi Nov 11 2009 0:04

Aran hat geschrieben:Naja, ich denke mal, es bezeichnet den Glottisschlag, der vom weglenierten "g" übriggeblieben ist.
Glottisschlag? Es heisst doch vielmehr, das G "weakened and disappeared", so dass eine Variation bestehe "between g and nil" (LRW S. 298), bzw. "hiatus" (VT 46, S. 33, die von Avorninnas genannte Stelle). Tolkien scheint also nirgends davon zu sprechen, dass ein mutiertes G durch einen Glottisschlag ersetzt würde.

Myniar
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Beitrag von Myniar » Mi Nov 11 2009 0:04

huch, dass io ist immer noch da!!!!

kann mir bitte jemand noch mal sagen, was ich statt dem verwenden soll? verstehe es im moment nicht mehr... was auch an der uhrzeit liegen könnte ;)

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Glorfindel
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Beitrag von Glorfindel » Mi Nov 11 2009 12:43

Vielleicht sollten wir die Diskussion über den Verlust des g bei Lenition auf ein anderes Forum verlagern, um hier 1. den Überblick zu behalten und 2. Myniar nicht zu verwirren :D. Erbarmt sich ein Moderator? ;)

Also das io betreffend habe ich keinen besonders guten Vorschlag, aber vielleicht könnte man mit "lint athan amrûn" "schneller als der Sonnenaufgang" etwas anfangen.

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Avorninnas
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Beitrag von Avorninnas » Mi Nov 11 2009 14:06

Glorfindel hat geschrieben:lint athan amrûn
athar Das n am Ende war wohl ein Lesefehler, so wie es aussieht.

Myniar
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Beitrag von Myniar » Mi Nov 11 2009 16:32

gibt es wirklich kein wort für ehe?

langsam wird es nämlich ein wenig eng ;)
bin jetzt auch offen für lösungen, da ich heute abend weg bin und am freitag der abgabetermin ist.

die disskusion um das g finde ich zwar spannend, aber ein eigener thread dafür wäre wohl besser ;)

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ist das jetzt richtig?

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