Hallo Sabrina
Was Transkriptionprogramme angeht, so funktioniert Michał Świątkiewicz' Transcriber nach genau demselben Muster wie Måns Björkmans
Tengwar Scribe. Tengwar Scribe ist bloss etwas flexibler, weil es eine Transkription mit belieben MOD-Dateien ermöglicht. Es erfordert allerdings – neben der Installation des Programms – die Installation einer kompatiblen Tengwar-Schriftart auf dem eigenen Computer. Der oTT hingegen erfordert gar keine Installationen, dafür beschränkt sich aber die Auswahl der Modi auf die zehn, die Michał zur Verfügung stellt. Die sind aber von sehr unterschiedlicher Qualität. Von den englischen und dem deutschen würde ich aber sehr abraten. Die polnischen und der tschechische mögen etwas besser sein. Die elbischen sind wohl einigermassen brauchbar.
Was nun Sindarin angeht, so musst du einen entsprechenden Sindarin-Modus wählen. Das ist wie bei der lateinischen Schrift, da verwenden wir auch je nach Sprache eine entsprechende Orthographie, und in gewissen Fällen stehen sogar verschiedene zur Orthographien Auswahl, etwa beim Norwegischen. Wenn ich etwas Deutsches schreiben will, verwende ich normalerweise die deutsche Orthographie. Wenn ich aus Versehen die englische verwendete, dann würde es vielleicht
kine doicher text. In deiner Transkription scheinst du aus Versehen die englische verwendet zu haben (ausserdem scheint der Link nicht ganz zu funktionieren).
Wir kennen drei verschiedene Sindarin-Modi: Den beleriandischen Modus, beispielsweise aus Celebrimbors Inschrift auf dem Westtor von Moria im Herrn der Ringe oder aus den Anhängen; einen anderen Vollschrift-Modus aus zwei Varianten eines erst postum veröffentlichten Briefs von Aragorn an Sam; und einen Tehtar-Modus aus einer dritten postum veröffentlichten Variante desselben Briefs. In Michałs oTT figuriert ersterer unter dem Namen
sindarin, letzterer unter dem Namen
sindarin classic.