Tolkiens Sprache für das eigene Buch nutzen?

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Renaja
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Joined: Fri Jan 18 2013 9:36

Tolkiens Sprache für das eigene Buch nutzen?

Post by Renaja »

Hallööchen zusammen,

ich schreibe zur zeit mein eigenes Buch und würde gerne die Sprache der Elben aus diesem Forum nutzen.

Darf ich das überhaupt?

Welche Tipps könnt ihr mir geben, damit ich auch Grammatisch nicht zu viele Fehler mache.

Gruß

Túrwaithril
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Celefindel
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Post by Celefindel »

Hallo!

Wenn du das Buch privat schreibst und nur an Private weitergibst und keinen Profit damit machst, sprich, wenn du es nicht veröffentlichst, dann ist das ja deine Sache :) Sobald du es aber veröffentlichst und damit "komerziell" machst, kannst du das wohl leider vergessen... Die Inhaber der Rechte sind da ziemlich streng und du hättest recht schnell eine Klage am Hals.

Was die Fehler und Grammatik angeht, würde ich sagen, du lässt sie hier überprüfen :)
Renaja
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Joined: Fri Jan 18 2013 9:36

Post by Renaja »

Deshalb habe ich ja gefragt. :)

Das ist eigentlich sehr schade, ich bin mir noch nicht sicher ob ich es veröffentlichen möchte.

Dann werde ich, wenn ich es veröffentliche mir eine andere Lösung ausdenken.

Zur Zeit schreibe ich ja nur für mich und meine Freunde/ Familie.

Schwarzer Wind (Name)= Sûl Morn / Suil-Donn

Ich habe zwar nachgeschaut, aber war mir nicht sicher..

Kann man alfirin auch als Namen für eine weiße Stute nehmen?

Danke das ich so schnell eine Antwort bekommen habe. :D
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smuecke
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Post by smuecke »

morn muss als attributives Adjektiv leniert werden:
schwarzer Wind: sûl vorn bzw. gwae vorn

Als Namen kannst du jedes Wort nehmen, das du willst -
Schließlich kannst du ein Pferd ja auch "Butterblümchen" oder so nennen :D

Gruß,
Sascha
Renaja
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Post by Renaja »

Ich würde alfirin nehmen ,weil es ja Immerweiß bedeutet.
Zwar ist dies auf eine Blume bezogen, aber ich würde es als "Schutz" sehen.
Also ein Pferd das immer weiß bleibt :D

gwae morn - hört sich gut an
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Eirien
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Post by Eirien »

alfirin bedeutet wörtlich 'unsterblich', die Blume heißt so, weil sie das ganze Jahr hindurch blüht, nicht nur in weiß ("a beautiful bell-like flower, running through many colours", Letters, #312). Ein weiterer Name für die weiße Variante ist uilos = 'immer(schnee)weiß'.

>gwae morn - hört sich gut an

Ja, allerdings:
smuecke wrote:gwae vorn
Tinfang
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Post by Tinfang »

Celefindel wrote:Hallo!

Wenn du das Buch privat schreibst und nur an Private weitergibst und keinen Profit damit machst, sprich, wenn du es nicht veröffentlichst, dann ist das ja deine Sache :) Sobald du es aber veröffentlichst und damit "komerziell" machst, kannst du das wohl leider vergessen... Die Inhaber der Rechte sind da ziemlich streng und du hättest recht schnell eine Klage am Hals.

Was die Fehler und Grammatik angeht, würde ich sagen, du lässt sie hier überprüfen :)
Unsinn, wenn Sie nur die Sprache hernimmt, und ansonsten keine Figuren und Personen aus Tolkiens Werken hernimmt, ist es eine rechtliche Grauzone. Solange es sich um eine eigene Geschichte - meinetwegen mit ein paar Absätzen Sindarin - handelt ist das absolut kein Copyright-Verstoß und könnte locker als Buch verkauft werden, ohne dass man Angst haben muss dass gleich die Copyright-Polizei vorbei schaut. Was anderes wäre es natürlich wenn man die Geschichte in Tolkiens Mittelerde verpflanzt und Charakter und Orte wiederverwertet.

Haben wir doch bei etlichen Veröffentlichungen von Pesch etc. gesehen, der hatte da garantiert kein Abkommen mit dem Tolkien Trust. Und mal ehrlich, wenn das so wäre, wäre die Seite von Fauskanger schon längst abgeschaltet. Fan-Fiction halte ich - frei im Internet zur Verfügung gestellt - für absolut vertretbar und mir ist kein Fall bekannt, wo Tolkiens Erben, jemanden verklagt hätten nur weil er seine Fan-Fiction auf irgendeiner Fan-Site veröffentlicht - wo kommen wir da auch hin. Sobald's kommerziell wird sieht die Sache natürlich anders aus aber selbst da hat der Verlag von Pesch und Krege keine Muffensausen gehabt. Also: who cares?
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Celefindel
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Post by Celefindel »

Fanfiction, die im Internet veröffentlicht wird, ohne dass jemand zahlt, um sich Zugang zu verschaffen, um es zu lesen, ist aber nicht "kommerziell" und fällt natürlich nicht unter "kommerziell veröffentlichen".
Fauskanger uA. sind keine Finfiction-Schreiber und weißt du bei Pesch, dass sein Verlag sich nicht die Rechte erkauft o.A. hat?
Ich habe die Gerüchte und Geschehnisse mit den Copyright-Streitereien nicht allzu detailliert verfolgt, rate aber dennoch dazu, lieber vorsichtig zu sein und nichts zu ristkieren im Zweifelsfall, bzw. sich gut zu informieren.
Tinfang
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Post by Tinfang »

Celefindel wrote:Fanfiction, die im Internet veröffentlicht wird, ohne dass jemand zahlt, um sich Zugang zu verschaffen, um es zu lesen, ist aber nicht "kommerziell" und fällt natürlich nicht unter "kommerziell veröffentlichen".
Fauskanger uA. sind keine Finfiction-Schreiber und weißt du bei Pesch, dass sein Verlag sich nicht die Rechte erkauft o.A. hat?
Ich habe die Gerüchte und Geschehnisse mit den Copyright-Streitereien nicht allzu detailliert verfolgt, rate aber dennoch dazu, lieber vorsichtig zu sein und nichts zu ristkieren im Zweifelsfall, bzw. sich gut zu informieren.
Fan-Fiction im Internet kann sehr wohl kommerziell sein, wenn du z.B. Werbebanner schaltest mit denen du Geld verdienst.
Fauskanger schreibt absolut Fan-Fiction, s. seine Bibelübersetzungen in seinem hyperkonstruiertem Neo-Quenya und diverse Gedichte, die auf seiner Website platziert sind. Wenn Tolkiens Erben es wollten, dann wäre die Seite wohl schon dicht. So Sachen wie: Komplettes Wörterbuch von Quenya-English? Das ist definitiv nicht mehr mit dem Recht zu zitieren gedeckt, das sag ich dir. Aber wie gesagt: Warum sollten Tolkiens Erben das machen? Ich sag dir mal was, die würden erst was machen, wenn du meinetwegen HdR Teil 4 schreiben würdest und versuchst das auf den Markt zu werfen! Soviel dazu..

"Offizielle" Bücher bekommen übrigens das Tolkien Trademark, das hat Pesch's Buch nämlich nicht. Ich vermute mal, dass das Buch sich auf der rechtlichen Grauzone bewegt, wie z.B. Fauskangers Seite. Ist ja auch nix schlimmes: wo kein Kläger da kein Richter. Nur finde ich dieses übertriebene Angst haben vor bösen Copyright-Wächtern enorm überzogen.
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