Grafik mit Zitat: Zeit / Stern / mein auf immer und ewig

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Rico
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Grafik mit Zitat: Zeit / Stern / mein auf immer und ewig

Beitrag von Rico » Do Feb 23 2012 10:24

Hallo,

Ich möchte gerne eine Grafik erstellen und möchte Zitate auf elbisch beifügen, da ich der Sprache nicht mächtig bin, suche ich hier Hilfe und Rat.

Vieleicht könnt Ihr mir helfen und es vieleicht übersetzen.

01. Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen...

02. Du bist mein Stern, dessen Glanz mein Herz verzaubert

03. Du bist mein, auf immer und Ewig

Ich Danke Euch im Voraus....Rico

Hier ein kleiner Vorgeschmack....

Hier ein Vorgeschmack....

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Eirien
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Beitrag von Eirien » Do Feb 23 2012 12:15

Hallo Rico,

sieht gut aus, die Grafik!

Bei den Übersetzungen helfen wir natürlich immer gerne. Schau doch schon mal hier in unsere Wortlisten, um zu sehen, was für Vokabular wir überhaupt zur Verfügung haben und was du evtl. umformulieren musst. Für die Satzbildung solltest du anschließend mal in unsere Grammatik schauen. Bei Fragen helfen wir gerne weiter

Edit: Nicht wundern, ich habe deinen Threadtitel ein wenig angepasst, damit man das Thema irgendwann später leichter wiederfindet.

Rico
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Beitrag von Rico » Do Feb 23 2012 16:05

Hallo Eirien,

habe mal etwas ausprobiert, ich bin in der deutschen Grammatik auch nicht gerade der hellste, habe es trotzdem mal versucht...

01--- Den an thent i lû, inaid, dan i ulin lû, i al-pen
02--- Le êl nîn, I aglar gîn luitha `ûr nin.
03--- Im na cen uireb, An-uir, Ash bruzum

Ich hoffe ich habe mich jetzt nicht all zu lächerlich gemacht und warte auf Eure Reaktion.

Vielen Dank...Rico

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Eirien
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Beitrag von Eirien » Do Feb 23 2012 21:35

Das sieht doch schon ganz gut aus!

Mal sehen:

>Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen...
>Den an thent i lû, inaid, dan i ulin lû, i al-pen

Das 'es' würde ich hier gar nicht zu übersetzen versuchen, das funktioniert in keiner Sprache. an ist hier das falsche 'zu', du willst ja 'zuviel' ausdrücken, dafür könnte man abgeleitetes *ach (von Quenya acca = 'too much') nehmen. Dass wir für 'wenig' keine Vokabel haben, hast du auch schon gemerkt, ich finde es auch gut, hier thent = 'kurz' zu nehmen, dann würde ich vielleicht konsequenterweise im zweiten Teil auch 'lang' = (an)ann sagen.
'nutzen' wäre iuitha-

Ein Versuch:
Û ach thent i lû i sevinc, dan ach ann i lû i ú-iuithanc.
(wörtlich: Nicht zu kurz (ist) die Zeit, die wir haben, aber zu lang (ist) die Zeit, die wir nicht nutzen)

>Du bist mein Stern, dessen Glanz mein Herz verzaubert
>Le êl nîn, I aglar gîn luitha `ûr nin.

Das ist schon ziemlich gut so! le ist das förmliche 'du', dann würde man sagen aglar lîn; es gibt noch das vertrauliche gi, dazu passt dann aglar gîn. 'dessen' können wir vermutlich nicht ausdrücken, so heißt der Satz jetzt: "Du bist mein Stern, dein Glanz verzaubert usw.", das finde ich auch völlig ok so. Vermutlich könnte man noch die Artikel einsetzen, also i êl nîn und luitha i 'ûr nîn (das letzte i dann auch mit ^, oder mit ´, wir kennen beide Varianten).

>Du bist mein, auf immer und Ewig
>Im na cen uireb, An-uir, Ash bruzum

"du bist mein" könnte man vermutlich mit gi i nîn übersetzen, aber das wissen wir nicht genau. Vielleicht könntest du überlegen, hier etwas Konkretes (mein Liebling, mein Juwel, mein Schatz...) einzusetzen? Statt an-uir wäre nan uir besser, und den Schluss verstehe ich nicht, das ist jedenfalls kein Sindarin.

Faerphin
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Beitrag von Faerphin » Do Feb 23 2012 22:36

Eirien hat geschrieben:Û ach thent i lû i sevinc, dan ach ann i lû i ú-iuithanc.
Ich würde das unsichere *ach einfach weglassen - der Satz ergibt doch auch ohne in etwa den gewünschten Sinn.
Rico hat geschrieben:Ash bruzum
Klingt nach der Schwarzen Sprache, einen Buchstabendreher entfernt von "Eine Dunkelheit". :D

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Roman
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Beitrag von Roman » Sa Feb 25 2012 10:56

Im Gnomish Lexicon wird ach ls 'usually enclitic' bezeichnet, mit dem Beispiel mor'ach *'too dark', es wäre also eher *thennach, *annach. (Das sieht, nebenbei gesagt, dem walisischen Komparativ verdächtig ähnlich: W. glân 'clean' -> glanach 'cleaner'.)
Ich würde es aber auch eher vermeiden und einfach sagen: *peninc lû und *ovra lû eninc.
Klingt nach der Schwarzen Sprache, einen Buchstabendreher entfernt von "Eine Dunkelheit".
Erinnert mich an das: Metathesis takes its toll. :biggrin:

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