Name(n) - Quenya: Wolfs-/Tiermagier

Bedeutung von Namen und Übersetzung in andere Sprachen

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klingenlord
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Name(n) - Quenya: Wolfs-/Tiermagier

Beitrag von klingenlord » Mo Mär 16 2009 20:47

Guten Tag...

Entschuldigt bitte, dass ich schon wieder einen neuen Tread über Namen aufmache, aber ich hoffe, es wird der letzte sein!

Hier meine zwei in Quenya zu übersezende Namen-->

Wolfsmagier

Tiermagier

Vokabeln dazu-->
Wolf: narmo/ráca (bitte beide Kombinationen benützen, bevorzugtes Wor--> narmo)
Tier: celva/laman (bitte beide Kombinationen benützen)
Magier: istar

Da ich mich nicht Wirklich im Gebiet Quenyanamen auskenne, probiere ich keine Namen zu erstellen...

Hoffe auf eine schnelle Antwort

LG

Klingenlord

EDIT von Orophin: - Thread-Titel angepasst -

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Orophin
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Beitrag von Orophin » Di Mär 17 2009 13:03

Du brauchst dich nicht für die Eröffnung eines Threads zu entschuldigen. :wink:

Da die meisten Wörter hier auf einen Vokal enden und auch das zweite Wort mit einem Vokal beginnt haben wir wohl kein Problem mit Konsonantenverschiebungen.
Ich weiß jetzt nicht, ob "istar" den Endvokal jeweils zugunsten des Klanges ersetzt, deshalb, warte am besten noch andere Meinungen ab.

narmistar? narmoistar?
rácistar/rácaistar

Das gleiche bei celvistar/celvaistar
lamanistar dürfte da weniger problematisch sein (bezeichnet dann allerdings vorwiegend Säugetiere ("only applied to four-footed beasts, and never to reptiles and birds").

Ich glaube jedoch zu wissen, dass die Endvokale nicht den Anfangsvokal von "istar" ersetzen dürfen, da man jenes dann nur noch schwerlich erkennen würde.
Ich bin selbst äußerst vorsichtig mit Zusammensetzungen, deshalb lass uns lieber auf jemand Kluges warten.
*klingenlordzublinzel* :D

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klingenlord
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Beitrag von klingenlord » Di Mär 17 2009 18:40

*zurückblinzel*

*wart*

*...*

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klingenlord
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Beitrag von klingenlord » Di Mär 17 2009 18:44

spricht man das c bei "celvistar" wie ein k oder wie ein s aus?

LG

Klingenlord

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Thorsten
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Beitrag von Thorsten » Di Mär 17 2009 19:57

Immer wie 'k'.

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klingenlord
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Beitrag von klingenlord » Di Mär 17 2009 20:09

Ach und gibt es eigentlich ein Präfix oder ein Suffix das ich bei narmo anhängen kann, damit es ein wenig besser klingt?
Wenn ja, welche gibt es?

LG

Klingenlord

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Glorfindel
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Beitrag von Glorfindel » Di Mär 17 2009 20:11

Hatten wir das nicht schon einmal? :contra:

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klingenlord
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Beitrag von klingenlord » Di Mär 17 2009 20:19

Doch wir hatten das schon einmal, aber im Sindarin... in Quenya kenne ich keine! :pro:

Lg

Klingenlord

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Beitrag von Glorfindel » Di Mär 17 2009 20:24

Darum geht es doch gar nicht! Es ist falsch Namen so zu verunstalten, nur damit sie deinem Gehör Vergnügen bereiten. Außerdem hatten wir bereits geklärt, dass jeder Mensch eine andere Vorstellung von "schön" hat.

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Orophin
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Beitrag von Orophin » Mi Mär 18 2009 12:36

Aus eigenem Interesse noch mal rückgefragt?
Kann man das so stehen lassen, was ich da verzappt habe?! :D

(@klingenlord: Nein, keine selbstgestricken, sinnlosen Endungen. Dann kannst du dir auch gleich ein Kunstwort ausdenken, dass dir gut gefällt. Das würde nicht dem Zweck einer Übersetzunge entsprechen...)

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klingenlord
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Beitrag von klingenlord » Mi Mär 18 2009 17:08

Ohhhh.... sorry!?

@Glorfindel
Also, ich habe mich da an einem Beitrag von Glanwen orientiert, der sich aufs Sindarin bezog! (Ich fand ihn übrigens sehr hilfreich^^)
Hier hatte man eine liste die Präfix und Suffix enthielt. Ich will eigentlich diese Präfixe und Suffixe nicht aus dem Grund des schönklingens, sondern aus reiner Neugier wissen, weil es in Sindarin auch solche gibt!

Hier der Beitrag, den ich so toll fand-->
Hallo Klingenlord,

schön, dass Du Dich so mit der Namensübersetzung beschäftigst. Aber um hier wirklich sinnvolle möglichst korrekte Namen zu bilden solltest Du Dir auch mal den neusten Sindrin-Kurs von Thorsten ansehen. Dort werden einige Dinge wie die Mutationen erklärt, welche auch für die Namensbildung wichtig sind.

Ansonsten kann ich Dir gerade gar nicht sagen wie ich einst angefangen habe... es gibt soviel, was beachtet werden sollte und ohne Aran wäre ich hier auch oft auf dem Holzweg.

Dem Titel und Deinen Ausführungen entnehme ich, dass Du gerne so etwas wie ein „Kochbuch für Sindarinnamensbildungen“ möchtest.

Gar nicht so einfach eins zu schreiben!
Ich versuch es einmal.


1. Finde die Bedeutung des Namens
www.behindthename.com
www.kunigunde.ch

2. Vokabeln

2.1. Suche passende (Sindarin-) Vokabeln
www.sindarin.de
www.jrrvf.com/hisweloke/sindar/online/sindarin.html

2.2. Gibt es keine, Alternative oder Umschreibung möglich?

3. Bildung

3.1. Grundlegendes

3.1.1 Keine Artikel im Namen

3.1.2 Mutation/Lention beachten
www.sindarin.de/grammatik.html#mutationen

3.1.3. An attestierten Namen orientieren
Hierzu macht es Sinn Tolkiens Werke ein wenig zu kennen.

3.2. Adjektive
Wenn die Bedeutung nur ein Wort ist reicht es oft schon nur das gefundene Adjektiv an sich als Namen zu verwenden, z.B. das attestierte Beren.

3.3. Nomen
Auch diese können pur als Name verwendet werden, z.B. das attestierte Estel (einer der Namen Aragorns)

3.4. Zusammensetzungen
Viele von Tolkiens attestierten Namen sind Zusammensetzungen und folgen dabei den Regeln der Mutation wenn sie aus belegten Vokabeln bestehen.
Viele Namen, welche wir aber bilden wollen klingen dann nicht sehr Elbisch bzw. Sindarin. Daher bilden wir sie auch oft aus den Wortstämmen der Vokabeln. Eine grundlegende Übersicht findet man in den „Etymologies“ in der „History of Middle Earth 5 – The Lost Road“. Und man sollte sich ein wenig mit der internen Geschichte bzw der Entwicklung der Sprache auskennen (siehe www.uib.no/People/hnohf ).
Und Doppeldeutigkeiten kommen dann auch ab und an vor. Aber auch bei unseren echten Namen ist die Herkunft manchmal nicht so klar und es gibt mehrere Bedeutungsmöglichkeiten.

3.5. Suffix + Patronymika
Es besteht die Möglichkeit an Adjektive, Nomen und Zusammensetzungen eine Personenendung anzuhängen um deutlicher zumachen, dass es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.
Suffix:
m.: -on, -ron, -(n)dir
f.: -eth, -reth, -il, -ril, -(n)dis, -wen
Patronymika:
m.: -ion
f.: -iel


Viel Spaß beim Ausprobieren!

Stell Deine Versuche ruhig hier rein (der Übersichtlichkeit halber pro Name ein Thema) und wir helfen gerne weiter.
Aus diesem Grund frage ich eigentlich... aber wenn das nicht so gut ankommt, dann lasse ich es lieber!!

LG

Klingenlord

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » Mi Mär 18 2009 20:23

Klar kannst du das fragen.
Es gibt auch im Quenya viele männliche und weibliche Endungen, die jedoch ebenfalls nicht ganz beliebig an jedes vorhandene Wort einfach angehängt weren können.
Schau vielleicht einmal diese Zusammenfassung von Helge Fauskanger an (> Masculine endings / > Feminine endings).

Du wirst sehen, dass istar dort ausdrücklich erwähnt ist. Es hat bereits eine Endung -r. M.E. könnte man diese in einem ausdrücklich männlichen Namen zu -ro machen.

Von Präfixen ist in Glanwens Post allerdings nirgends die Rede, soweit ich das sehe.

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Orophin
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Beitrag von Orophin » Do Mär 19 2009 12:34

Es ist natürlich Geschmacksache, aber würden zuviele Anhängsel nicht die Verständlichkeit verfälschen? Ich hätte schon Probleme damit, verschwundene Endvokale wiederzufinden (wobei ich auch ein sehr niedriger Maßstab bin *lach*)...

EDIT: *grübel* Zudem würde ich mit -ro ständig an einen Genitiv denken...

Ailinel
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Beitrag von Ailinel » Do Mär 19 2009 13:37

Ein zusätzliches -o empfinde ich jetzt nicht wirklich als verständnishemmendes Anhängsel.

Bei den zahlreichen anderen Wörtern und Namen auf -ro denkt man vermutlich auch nicht immer an den Genitiv. Vgl. auch die Koexistenz von Avar und Avaro.

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Thorsten
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Beitrag von Thorsten » Do Mär 19 2009 17:04

Zudem würde ich mit -ro ständig an einen Genitiv denken...
Tja, das ist aber so gut wie immer die urspruengliche Form, weil das eben die CE Endung ist. Ein -r ist nur eine spaetere Verkuerzung davon...

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